Author: kopfundgestalt

Notes

Seit ein paar Tagen erfasse ich biographische Notizen per Voice.

Und schicke mir das davon vom Android-Handy Geschriebene als Email.
Füge das dann in eine Worddatei ein.
Wenn ich Zeit habe, korrigiere ich das Erzeugte noch.

Bis zu dreimal täglich erfasse ich so Gedanken und Geschehenes durch Aufsprechen.

Ob das Sinn macht?!
Vieles macht Sinn, vieles auch nicht.

Im Moment aber hab ich Spaß daran.
Die Idee zu einem Tagebuch hatte ich einst in San Marino (siehe Foto oben).

Durchblicke

Am 14.12.2024 hatte ich folgendes Werkstück aus Ton vorgestellt:

Es entstand nach zeichnerischen Ideen wie dieser unten:


Drei solcher hohlen Tonarbeiten hatte ich dann insgesamt angefertigt.
Mich dabei auch technisch von Stück zu Stück verbessert.

Nach mehr als 50 (!) Tagen kamen die Ergebnisse der drei Arbeiten aus dem Glasurofen.

*

*

Noch einige Ansichten:

Brüderlich gegeneinander gelehnt:

Die Rückseite, mit Löchern zur Aufhängung

Diese Löcher, die eh nötig waren, damit die heisse Brennluft entweichen kann,
hatte Heide vom Puzzle-Blog vorgeschlagen.
Dafür nochmal meinen Dank!

Wo die drei Teile dann landen, im Aussen oder Innen,
das werde ich gesondert zeigen.

*

Für mich eine lange Arbeit,
auch durch einen Urlaub gelängt, aber dennoch:
Viel Arbeit, viel Ehr.


Zeit wiederum für neue Ideen.

Tagesgedanken 02022025

In der fremden Stadt verschlug es mich in ein Atelier, nein, eine Art Atelierfabrik.
Im ersten Raum warf eine Frau Teerbatzen gegen eine weiße Wand. Ich durfte auch mitmachen.
Zuerst fügte ich durch heftigen Wurf kleine Batzen zielgerecht aufs noch freie Weiß mittendrin, dann gelang es mir durch geschickten Wurf strähnige schwarze Flecken zu erzeugen, wie paralleles Haar wirkend. Ich fand dann noch eine weitere überraschende Methode, das Spektrum der Flecken zu erweitern.
Dann zog es mich aber in den nächsten Raum, ich war ja eigentlich zum Fotografieren und Aufnehmen da.

Der Raum dann darauf war wie eine kleine Halle, ich kam dort erhöht auf einer Balustrade an. An der gegenüberliegenden Wand gab es ständig wechselnde Spiegelungen und Lichtspiele, es war absolut irre.

Neben mir verhandelte ein Mann mit einem Künstler. Um die beiden rum gab es ordentlich viel Exponate, alles frisch und zeitgenössisch. Ein fantastischer Ort.
Ich beobachtet weiter die Spiegelungen an der gegenüberliegenden Wand. Beeinflusst wurden diese durch ein Stafette tanzender Frauen auf der Strasse, die entlang der rechtwinklig abgehenden Glaswand ihre Moves machten.
Irre, was das für Effekte dann auf der Frontseite des Ateliers gab. Die Halle selbst fügte ja auch Lichtelemente hinzu.
Endlose Variationen.

Der Verhandelnde sprach mich plötzlich an, ich solle noch ein wenig warten, bis er mit mir sprechen könnte. Ich sagte ihm, daß ich kein Künstler sei. Ich nähme hier nur auf.

Über allem vergaß ich die Zeit, ich musste ja zurück und sah mich um, ob meine Begleitung noch da war. Sie war es erstaunlicherweise, sie befand sich in einem kleineren Raum vor dieser Atelierhalle.
Da ich nicht genau wusste, wo ich überhaupt war, war es gut, sich zu versichern.
Ich hatte im Grunde keine Ahnung, wo ich mich befand.

Ein seltsames Tierchen

Diese afrikanische Schwebfliege erinnert an unsere Faulschlammschwebfliege, was den Kopf anbelangt:

Ansonsten ist sie, was den Leib anbelangt, völlig anders.

Es scheint, daß die Punktierung in den Augen ziemlich willkürlich ist.

Ein sehr überraschender Fund!

Eristalinus megacephalus heisst diese Schwebfliege – elegant und hübsch in allen Belangen! 🙂