Author: kopfundgestalt

Wespen mit gelben Binden

Ich liebe ja diese winzigen, schlanken, schwarzen Wespen mit unterschiedlichen Binden.

Gestern fielen mir diese sehr seltenen Fotos von Mai und Juni 2020 in die Hand, als ich damals das seltene Vergnügen hatte, solche zu fotografieren.

Ein einzelne Tenthredo koehleri männlich

und im Duett 🙂 Oben offenbar die weibliche (3 Bänder).

Schichtenobjekte auf Stele

Da ich zwei Objekte wie dies da unten geschaffen hatte, wollte ich ihr Aufgestelltsein auf einer Stele visualisieren.

Hier also ein paar Versuche auf einer Sandsteinstele quadratischen Zuschnitts:

Im 90-Grad Winkel zueinander:

Hintereinander versetzt:

Auch hier eine 90 Grad Aufstellung, das Quadrat überschreitend, was sicher gut ist:

Vielleicht eine 220 Grad Aufstellung:

Mit dem Rücken zueinander:

Jedes eine Einheit für sich:

Aneinanderschluß:

Es gab noch mehr Positionen.
Aber ich will das damit bewenden lassen.

Jetzt ist für mich noch die Frage, ob ich eine Sandsteinstele kaufe oder eine gleiche aus Ton fertige. Die aus Ton müsste allerdings aus wohl zwei Kästen bestehen, was der Sache sicher aber keinen Abbruch täte.

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Wieder bei den Wöhrdwiesen nahe Lohr

Letztes Jahr im Oktober konnte ich dort diese Prachtlibelle fotografieren:

Eine Mosaikjungfer.

Heute also fuhr ich zu diesen Wiesen, in der Hoffnung, wieder so einen Fang zu machen.

Die Ergebnisse waren nicht übergut, aber ich bin zufrieden.

Azurjungfern bei ihrer Lieblingstätigkeit.

Der Plattbauch! Nie setzte er sich, ständig raste er über die Teiche.

Alles Zufall!

Segellibelle

Segellibelle trifft Plattbauch.

Etwa 60 Minuten harrte ich dort aus, dann versprach ich ein Wiedersehen und trottete zum 1 km entfernten Parkplatz zurück.

Ich habe auch den Eindruck, daß Fliegen für Libellen fast keine Energie kostet, das Hinsetzen dient kaum der Ruhe, sondern vielleicht einzig der Pflege. Who knows.

Manchmal ist’s ne Qual

Beim Bestimmen von Insekten hätte ich gern verlässliche Auskunft. Und das passiert m.E. bei Bildersuche nicht allzu oft.

Am 1. Juni hatte ich im schattigen Wald einige Spezies fotografiert, wonach mir durch Google verschiedene Vorschläge unterbreitet wurden. Die waren manchmal unbrauchbar oder zu allgemein (Biene).

LANGER REDE, KURER SINN: Diese Tierchen vom 1. Mai will ich mal zeigen:

Ein Rüssler an der Hauswand, nicht optimal getroffen.

Das Netz sagt: Gefurchter Dickmaulrüssler

Das überzeugt ohne weitere Nachfrage.

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Das folgende wirklich winzige und flinke Tierchen konnte ich leicht als männliche Wespe identifizieren.

Bestimmt wurde es als Cephoidea, also einen Gattungsnamen. Die zwei Binden am Hinterleib werden offenbar bei der Suche nicht eigens berücksichtigt.
Das Tierchen arbeitete die Blüten in wahnsinnigem Staccato ab, sodaß mir kaum bessere Bilder von ihm gelangen.

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Das folgende ist ein Weichkäfer, das ist klar. Aber was genau?
Ich dachte an Scheinbockkäfer, aber das Netz spuckt aus: Dunkler Fliegenkäfer ,
erkennbar an den zwei Borden am Hals. Dunkler Fliegenkäfer (Cantharis obscura), das scheint also zu stimmen!

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Bei dem folgenden Bild einer Wanze tat sich die Bildersuche schwer. Alles ausser Wanze wurde angeboten.
Irgendwann klappte es dann doch:

Eichen-Schmuckwanze

Eichen-Schmuckwanze, aaah! Ein Edeltier und ICH durfte es ablichten, welche Ehre!!

Offenbar fraß sie mit zwei anderen Käfern an etwas.

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Das folgende wirklich winzige Tierchen sieht wie eine Tanzfliege aus, obwohl ihre Körperfarbe dagegen spricht. Deshalb wurde mir anderes vorgeschlagen. Doch ich glaubte an sie!

Und siehe da, es ist wohl eine weibliche Tanzfliege Empis lutea.
Körperlänge: Ca. 5 mm. Ihr Rüssel dürfte daher kleiner als 1 mm lang sein.

Diese Fliegen sind AUCH Insektenjäger, fangen sie im Flug und bohren sie an, auch grössere Insekten.

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Das wars vom 1. Juni 🙂