Author: kopfundgestalt

Ein ambitioniertes Stück

Das folgende Objekt ist 53 cm hoch und wurde recht aufwändig zusammengebaut.

Die “eigentliche Arbeit” folgte danach. Einen vernünftigen Stand, das Ausrichten, das Verbessern und Glätten und nicht zu vergessen Luftlöcher.

So arbeitete ich noch drei Tage immer wieder an ihm, zuletzt bei kleineren Schönheitskorrekturen mit Paperclay. Denn für andere Mittel war der Ton schon zu getrocknet.

Man kann das Objekt auch so aufstellen:

Mittlerweile mache ich wieder kleinere Objekte, etwa mit der Höhe 20 cm. Da ist die Arbeit überschaubarer.

Neues auf allerkleinstem Raum

Nach dem Verlassen des Naturschutzgebietes Saupurzel entdeckte ich auf einer Ackerwinde etwas Besonderes:

Stomorhina lunata, eine Fliege, die ich noch nie sah:

und die Glänzende Schwarzkopf-Schwebfliege, ebenfalls neu für mich:

Die Glänzende Schwarzkopf-Schwebfliege versuchte auch an den Nektar zu kommen, schlich sich langsam an:

Doch die grössere Stomorhina lunata hatte was dagegen und verjagte sie.
So waren mir nur wenige Sekunden Zeit geblieben.

Was wie gesagt besonders war, war, daß ich gleich zwei Neuentdeckungen an einer kleinen Blüte und an einem einzigen Tag machte. Und nur durch Zufall, denn ich war aus dem Naturschutzgebiet schon draussen.

Stangenwald

Nun hat der Gerhard erneut so einen Stangenwald gebaut, sagt sich mein Gorilla.
Ja, ich habe es erneut versucht, sage ich ihm. Ich wollte schauen, wie weit ich damit auch technisch gehen kann.

Nun denn, meinen Gorilla hat das nicht überzeugt. Er meint wohl, ich solle ihm einen weiblichen schaffen, aber damals, als ich ihn schaffte, merkte ich, wieviel Arbeit darin steckt. Und ich werde es nicht mehr tun.
Gleiches gilt wohl für dieses Stangentohuwabohu 🙂