Author: kopfundgestalt

Grössenverhältnisse

Die letzten 2 Tage verbrachte ich etwas Zeit am Efeu eines Nachbarn.

Da dort viele Arten von Insekten vertreten sind, kann man dort mit Geduld die eine oder andere seltenere Art entdecken.

Auffällig sind oft dabei die Größenverhältnisse:

Rechts sieht man eine Hornisse von hinten,
unten eine Goldfliege und in der Mitte, blau umrandet, etwas Winziges.

Solche Winzlinge wie im blauen Kreis versuche ich oft festzuhalten, doch sind diese besonders “alert”, d.h. sie nehmen vor meiner Gegenwart schnellstens reisaus.
Die haben in ihrer Winzigkeit dennoch alles was sie brauchen: Zum Fliegen, zum Partner treffen, zum essen, zum Wahrnehmen ect ect.

Das Zeichnen behalte ich bei

Zur Zeit nutze ich jede Gelegenheit zum Zeichnen.

Egal wie voll der Tag war …

Die Konzentration auf das Modell, der Wunsch, es richtig zu erfassen, schafft neue Energien.
So wird ein ” an sich müder Abend” dann doch zu einem Erlebnis.

Gelegentliche Entwürfe

Eine Zeichnung ebnet oft den Weg zu einer neuen Skulptur:

Die obige “Kathedrale” habe ich mittlerweile in Ton umgesetzt.

Diesen Kopf noch nicht :

Die folgende Zeichnung war lediglich ein Zubrot dieser Entwürfe:

Wichtig ist schon, daß ich für meine neue Serie an hohlen Skulpturen Entwürfe mache. So sehe ich, ob es sich lohnen wird, das Jeweilige in Ton umzusetzen.

Im Garten ist immer etwas los

Ich mache ja kaum Exkursionen, um meinem Makrohobby zu frönen. Motive finde ich auch meist im Garten.

Am Insektenhotel eine Gammaeule.

Oder eine Miniwespe, deren Name ich nicht ermitteln kann, vielleicht eine Aphidius colemani. 2- 2,5 mm lang.

Eine Diadegma ist es offenbar nicht. Denn einen solchen Winzling hatte ich mal bestimmt:

Sei es wie es sei:

Die Natur schüttet ihr Füllhorn an Farben und Strukturen auch an kleinste Mitglieder aus.