Author: kopfundgestalt

Tu was Gutes!

Mein Weg führt mich oft an einer Regentonne auf einem Grundstück vorbei.

Dort finde ich des öfteren kleine Insekten, die sich nicht mehr befreien können. Sie rudern wie wild, aber alles vergebens.

Einige befreite ich mit einem Spreisel, den ich unter sie schob:

Diese musste sich erst wieder einigermassen sortieren.

Dieses Flieglein hier bedankte sich, indem es auf meinen Fingernagel lief.

Ich nehme an, daß diese Insekten nicht wissen, daß der Auftrieb aufgrund ihres geringen Gewichts so gut wie nicht vorhanden ist, sodaß sie im Wasser stecken bleiben. Aber selbst Hornissen schaffen das nicht.

Und Münchhausens Trick, sich am eigenen Schopf aus dem Wasser zu ziehen, kennen sie auch nicht.

Sich stützen

Wieder eine Aktzeichnung:

Ein junger Mann versuchte sich an dieser Pose. Immerhin sollte er sie 9 – 10 Minuten halten können.

Er konnte das, war sich aber wohl zu Anfang nicht sicher, ob das ging.

Inwieweit können wir uns eigentlich selbst stützen?
Welche weiteren Assoziationen tauchen hier vielleicht auf?

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Ich hatte diese Arbeit mal vorgestellt.

Jetzt hat sich jemand für diese Objekte interessiert und sie gekauft.

Ich mache ja grundsätzlich keine Werbung für meine Arbeiten. Wenn sie jemand schätzt, dann gebe ich sie weg. Dieses Mal war es ein Schachfreund ( Schach spiele ich seit 17), der diese Objekte wollte. Dementsprechend machte ich einen Freundschaftspreis.

Viele wissen nicht, was an Arbeit notwendig ist, bis ein Tonobjekt final und glasiert aus dem Ofen kommt.

Das muss auch nicht jeder wissen. Jedenfalls habe ich noch nie etwas verkauft, was annähernd den Aufwand widerspiegelt.