Author: kopfundgestalt

Werkstattgeschehen

Diese letzte grössere Plastik verdiente noch einen sauberen Stand.

Das erledigte ich nacträglich mit Paperclay.

Eine länger zurückliegende Arbeit ist nun schrühgebrannt:

Mit Tonresten mache ich manchmal auch schnellere Arbeiten, die quasi dem Zufall entspringen:

Oder ein Köpfchen

Zeichnerisch bereite ich manchmal weitere Objekte vor:

Die folgende Zeichnung werde ich ganz sicher nicht umsetzen :-):

Tagesgedanken XXIX

Das 38. Jazzfestival der Jazzini Würzburg fand am Wochenende statt.

1989 habe ich ihm wohl das erste Mal beigewohnt. Danach immer wieder einmal, ab etwa 2008 regelmässig.

Bis der Bruch kam.

Nach 2019 also wieder ein Besuch beim Jazzfestival.

Ich kenne doch viele der Jazzfreunde vom Sehen, aber da war ja jetzt ein Gap von 4 Jahren. Den einen oder anderen begegnete man dennoch bei anderen Gelegenheiten.

Live Jazz zu hören, wieder einmal, und auch zweimal 5 Stunden am Stück, das ist besonders. Eine sehr lebendige Musik.
Die Liebhaber dieser Musikrichtung erweisen sich meist auch als sehr lebendig:
Es ist eine Mischung verschiedenster Leute. Manche von ihnen könnte man im Naturschutzbund verorten, andere in philosophischen Seminaren oder in Werkstätten als Künstler.
Das Gros sind wohl aktive Musiker oder Musikstudenten.

So wie mir einst ein ganzes Feld an Leuten beim Verlassen des Berufslebens verloren gingen, waren es die Jazzliebhaber ab 2020.

Es war wie ein Heimkommen. Fast enthusiastisch begrüsste ich den einen oder anderen. Ob dieser jeweils den Hintergrund kannte? Wohl nicht. Denn jeder erlebte die letzten Jahre doch ein Stück anders, passiv oder weniger passiv.

Zwar habe ich in den letzten Jahren ein vernünftig großes Bekanntenfeld gehabt, aber das Wiedereintauchen in diese spezifische Szene war ein Stück weit wie eine Neugeburt.