Author: kopfundgestalt

Rummaulen

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Abendbrot
heimatlos
auszeichnen.

Die Worte sind von Heide mit ihrem Blog “Puzzle“.

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Was ist denn bloß in der Heimat los?

Es wird soviel geschimpft , fast fühlt man sich heimatlos, soviel wird gelästert. Laut einem Politiker ist Social Media schuld. Etwas ähnliches hörte man von einem B.hoff, der meinte, Missbrauch wäre von aussen erst in die “Küche” infiltriert. Ein kluger Gedanke?!? Wohl eher nicht. Und was ist mit Social Media ?! Nun denn, früher schimpfte man beim Abendbrot oder in der Kneipe bzw. Vorgarten, jetzt halt in Richtung Bildschirm. Das beschleunigt und vervielfältigt natürlich.

Es zeichnet aus, wenn man tunlichst darauf verzichtet. Womit ich nun mein Bashing mit Küche und “Armträger” tunlichst hiermit zurücknehme, denn wer liest das schon ?! Und wenn, dann ist er anderer Meinung und mir böse. Und böse auf mich soll niemand sein. Von daher schliesse ich jetzt.

Fips

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Abendbrot
heimatlos
auszeichnen.

Die Worte sind von Heide mit ihrem Blog “Puzzle“.

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Ein heimatloser Pudel war Heinz zugelaufen. Der wich ihm nicht von der Seite. Seine Bemühungen, ihn sacht zurückzuschieben, fruchteten nicht. Er wollte zu Heinz, wünschte sich ihn offenbar als neues Herrchen. Seine Augen…er sah ihn unverwandt an.

Erna brachte ihm nach draussen etwas Essen, doch das rührte er nicht an.

Erst beim Abendbrot drinnen verschlang der Pudel alles vom Näpfchen.

Diesen Hund zeichnet eine besondere Feinfühligkeit aus, den behalten wir, meinte Erna.

Das schien auch Fips, so nannten sie ihn, zu verstehen. Doch war auch zu spüren, dass Fips dem Frieden noch nicht traute, trauen konnte. Fips hielt für möglich, dass man ihn wieder aussetzte.

Erst nach einigen Tagen nahm seine Angst spürbar ab. Er war nun nicht mehr heimatlos.

Tagesgedanken XXXVII

Der Chaot

Zwei Klassenkameraden bezeichneten mich so. An die Geschehnisse vor 50 Jahren, die dem zugrunde lagen, kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.

Ein weiterer Klassenkamerad hatte dazu eine Idee: Ich bekam in Mathematik einst eine Zwei. Verdient hätte ich laut Lehrer eine Eins, da ich eine besondere Lösung ad hoc ersann, die aber nicht die gewünschte und im Unterricht vorgeführte war.

Offenbar hatte ich Mathematik nur mit halbem Ohr verfolgt. Auch bei Deutsch war das wohl so.

Meine Geschichten wurden sogar öffentlich vorgelesen, aber grammatikalisch war ich wohl nicht so gut. Auch in Textanalyse nicht. Da folgte nach den Einsen eine Fünf.

Was man so alles nicht ist

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Abendbrot
heimatlos
auszeichnen.

Die Worte sind von Heide mit ihrem Blog “Puzzle“.

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Was man so alles nicht ist!

Horst hörte diesen Satz in seinem Leben schon des öfteren. Auch Thomas…oder auch Martin.

Alle eint, daß sie offenbar bestimmte Dinge nicht können.

Einen Nagel richtig in eine Wand einzuschlagen, zeichnet sie nicht unbedingt aus.

Beim oppulenten Abendbrot passend einen Spruch eines Philosophen zitieren zu können, ist zwar durchaus hübsch, aber im Grunde obsolet. Lieber will die Gastgeberin hören, ob die Speisenauswahl gelungen war. Doch das gelingt ihm und den anderen nur bedingt. Zu sehr sind sie vergeistigt. Das eint sie.

Thomas versucht Werke meist im Original zu lesen. Zwar ist er nicht sozusagen “heimatlos“, aber er möchte den Originalton vernehmen, nicht eine irgendgeartete Übersetzung. Der Übersetzer kennt ja seiner Vermutung nach nicht immer den Hintergrund und den “Hinterort” des Geschriebenen. Über manche Übersetzung eines einzelnen Wortes wurde ja schon vielerorts seitenlang diskutiert, immer wieder. Das füllt Bände!

Das alles versteht Trude nicht. Sie ist eher praktisch veranlagt und weiß mit Thomas’ “Feingeistigkeit” wenig anzufangen.

Was sind das für disparate Welten?! Was interessiert ein Philosoph, der vor mehr als 2000 Jahre gelebt hat? Hat der denn seine Gene hinterlassen?! Trude glaubt: Nein!!

So geht das Spiel weiter. Die Herren mit ihrem Faible fürs Feingesponnene treffen auf Mitlebende, die eher lebensnah orientiert sind.
Wenn die Herren einer nach dem anderen sterben, steht vielleicht auf ihrem Grabstein: “Er dachte tief, aber er irrte sich (bisweilen)!”
Schade. wenn es so sein sollte. Darauf ist (im Grunde) gepfiffen. Keiner weiß nämlich dann, was derjenige so dachte. Selbst wenn es Wort für Wort geschrieben steht.