Author: kopfundgestalt

Wie sich Bilder ändern

Das obige Foto von Myriade in ihrer neuen Folge der Impulswerkstatt erinnerte mich an manche Eindrücke auf meinen Reisen.

Innerhalb weniger Jahre kann sich ein Strassenbild einer Stadt wandeln. Die Transportmittel verändern sich und auch sonst ändert sich manches.

Wenn ich mich an die Mitte der 90er erinnere, ich war für eine Woche in New York, da fand ich beeindruckend, wie schnell und sicher sich die Kuriere auf Rollerblades bewegten. Rollerblades im Stadtbild waren mir von Würzburg und auch sonst damals nicht bekannt.
Eine Szene ist mir in Erinnerung, wie ein junger Mann quer über ein Strassenfeld einen leichten Anschlusshang hochschoß, traumhaft leicht, sicher und schnell. Wenn man ein Transportmittel so sicher beherrscht, kann man es so nutzen, daß man nur noch auf den dazu meist trägen Verkehr achten muß.
“Knock on wood (Holz)” war da sicher nicht nicht nötig. Rollerblades waren damals einfach trendy.

2001 war ich in Tokio, auch für eine Woche,
Vor einer U-Bahnstation gab es eine Unmenge Leute, kommend und gehend, die in ihr Handy schauten. Das war damals in Europa noch nicht so.
Es gab vor dieser U-Bahn-Station praktisch fast niemand ohne direkten Kontakt zu seinem oder einem seiner Handys.
Das war damals sehr befremdlich für mich. Auch in der Werbung war da immer ein Handy integriert.
Ich dachte mir damals: Diese Leute würden eine Gefahr, eine Performance oder eine auffällig schöne Frau in ihrer Umgebung nicht bemerken können!
Heute aber denke ich, daß die Japaner damals schon längst im Multi-Aufmerksamkeits-Modus geschult waren und keineswegs eine Gefahr nicht bemerkt hätten.

So ändern sich die Zeiten.


Ja, was denn nun und wann?!

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Krisenmodus
faul
empfehlen

Die Ehe der beiden ist wohl fast am Ende, so wie die sich streiten, Hans.

Else, die sind schon länger im Krisenmodus.

Weiß ich ja. Was kann man ihnen denn empfehlen?

Da bin ich eigentlich zu faul. Ich habe ihr mal eine Paartherapie empfohlen, doch er will davon nichts wissen.

Vielleicht ist sie ihm zu teuer?

Glaube ich nicht. Die erste Stunde wäre kostenlos gewesen, hätte ich ihnen geschenkt.

Ja dann.

Ihre Freundin Elke hatte ich auch schon angeschrieben. Doch die hat grad andere Sorgen.

Ja dann.

Dieter brauchst du nicht zu fragen, der mag sie nicht, schon lange nicht.

Ja, dann.

Ja, was dann?!

Jetzt bist Du dran, lieber Leser!
Ran an Ideen, zumindest eine ab und an.
Ich kann, erzähle es aber später, irgendwann!

Die Kräfte des Mondes

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Krisenmodus
faul
empfehlen

Das Rund des Monds war zu erahnen, die Sichel war von Licht gestreift. Schön hing das Rund im Himmel, wie eine Waage, schwer, eine wahre Konstante. Fast physisch greifbar, aaach! Wie im Traum! EIn Juwel!

Früher achtete er kaum auf ihn. Er war ein rationaler Mensch gewesen, alle Gefühlsduselei war ihm fremd.

“Dir entgeht was. Ich empfehle dir einen Mondkalender, der erklärt dir deine täglichen Stimmungen” , sagte einst Erika, seine Arbeitskollegin.

Frech war sie, wie immer, diese Erika!! Eminent faul war sie auch, manchmal war er im Krisenmodus, wenn er mit ihr zusammenarbeiten musste. Alles musste er ihr haargenau auseinanderklabüstern.

Da passierte es eines Tages, daß er sich ausgerechnet in eine Frau mit Sinn für Esoterik verliebte.
Er sah sie auf einem Konzert und war von ihrer Ausstrahlung ganz weg. Sie schien die Freude selbst!
Das mit ihren Überzeugungen erfuhr er erst später von ihr, da war er aber schon völlig gefangen.

Nun änderte er seine rationale Haltung grundlegend, auch natürlich dem Mond gegenüber.
Erika hätte, wenn sie das gewusst hätte, gesagt: Na siehste!