Author: kopfundgestalt

Regen

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Unterwürfigkeit
verschuldet
verjubeln.

Die Worte sind von Werner Kastens.

Folgende Auslassungen haben nicht mit einer speziellen Person zu tun.

*

Das Regen, sagt man so?!

Es ist jedenfalls allgegenwärtig zur Zeit. Deshalb habe ich es verdinglicht, hahahaha.
Also: Den Regen akzeptieren bis hin zur Unterwürfigkeit, was bleibt uns sonst übrig ?

So werden jedenfalls die Tage verjubelt, Aussenaktivitäten fast Fehlanzeige. Auch meine Insekten sind echterdings mürrisch geworden, kann man es ihnen verdenken?

Verschuldet hätten wir das alles schon vor längerer Zeit, erwiesen ist das aber keinesfalls, nie nicht ! Wie man uns ja auch länger schon von bestimmter Seite versichert.

Nein, nichts ist erwiesen!! Es gibt auch keine Evidenzen. Nichts von alledem. Und wer so redet, der nimmt unsere Chancen nicht ernst! Und die haben wir als Menschheit gewiss, sind wir doch die hellste Art auf Erden und haben schon ganz andere Dinge gemeistert.
Lass die alle nur mal reden. Lasse sie. Sollen sie reden! Immer nur reden! Sollen sie baldowern, sollen sie das Dunkle herbei zitieren, ICH selbst glaube an gute Zeiten.
Hinterher, merke: hinterher… wird man sagen: An welche Dystopien haben die denn da damals geglaubt?!
So was von lächerlich. Unterwürfig, so etwas zu glauben…

Das “E” zweckentfremdet

Dieser Tage versuchte ich mich zeichnerisch am “E”.

Dann umgesetzt in Ton soll das “E” natürlich auch gut stehen können. Das ist ja mitzubedenken.

Als ich das Blatt Papier drehte, fiel mir eine weitere Lösung auf:

So wird eine ganz andere Skulptur daraus, spannender jedenfalls als das “E”.

Ich bin gerade dabei, dieses umgedrehte “E” in Ton umzusetzen. Es wird etwa 36 cm hoch sein.

Unten übrigens ein “B”, was ich vor gut einer einer Woche fertigte.

Die Innenräume des “B” entsprechen zwei Tropfen:

Es fiel dabei eine Menge Arbeit an. Ich habe unten symbolisch festgehalten, daß ich etwa 10 Mal die Skulptur abschabte bzw. nachbesserte. Die Brösel schob ich dann mit einem Kamm beiseite, damit sie bei der weiteren Arbeit nicht wieder zufällig auf der Skulptur landen.
Natürlich darf bei solch einer Nachbesserung der Ton nicht zu hart sein. Schafft man die “Maniküre” nicht an einem Tag, muß man die Skulptur mit Tuch und Plastikabdichtung konservieren.

Manchmal brauche ich “für den Feinschliff” einer solchen Arbeit zwei Tage.