Fünf Objekte waren schon länger schrühgebrannt. Nun glasierte ich sie endlich – und zwar mit der Technik des Tauchens.
Eines der geschrühten, d.h. erstgebrannten Objekte:

Ein weiteres:

Auch das “G” braucht eine Glasur, dann kann es auch im Garten stehen:

Nach dem Tauchen in zwei Glasurkübeln ( vier mal je Objekt mit jeweils Pausen dazwischen) stehen die Objekte zur Nachbereitung an:

Mein persönlicher “Buchstabensalat”:

Eine Detailaufnahme:

Nachbereitung:
Pusteln müssen sorgsam glattgestrichen werden, sonst platzen sie evtl beim Brand auf., durch die eingeschlossene Luft.
Zum Stand hin müssen Dicken entfernt werden, sonst fliessen diese evtl. auf die Platte und verbinden sich mit ihr. Dicken sonst müssen durch leichtes Abschaben verdünnt werden.
Der Stand selber muss peinlich von Glasur befreit werden. Zunächst mit einem Messer, dann mit einem Schwamm.
Bei dieser Reinigung platzt gelegentlich Glasur ab. Diese muß dann mit einem Pinselstrich überdeckt werden, aber so, daß eine (mechanische) Verbindung entsteht.
Diese ganze Prozedur bedeutete Stunden an Arbeit.
Wenn durch den Glasurbrand farbliche Mängel entstehen sollten, muß nochmal nachglasiert werden.








