Author: kopfundgestalt

Ein Glasurbrand steht an

Fünf Objekte waren schon länger schrühgebrannt. Nun glasierte ich sie endlich – und zwar mit der Technik des Tauchens.

Eines der geschrühten, d.h. erstgebrannten Objekte:

Ein weiteres:

Auch das “G” braucht eine Glasur, dann kann es auch im Garten stehen:

Nach dem Tauchen in zwei Glasurkübeln ( vier mal je Objekt mit jeweils Pausen dazwischen) stehen die Objekte zur Nachbereitung an:

Mein persönlicher “Buchstabensalat”:

Eine Detailaufnahme:

Nachbereitung:

Pusteln müssen sorgsam glattgestrichen werden, sonst platzen sie evtl beim Brand auf., durch die eingeschlossene Luft.
Zum Stand hin müssen Dicken entfernt werden, sonst fliessen diese evtl. auf die Platte und verbinden sich mit ihr. Dicken sonst müssen durch leichtes Abschaben verdünnt werden.

Der Stand selber muss peinlich von Glasur befreit werden. Zunächst mit einem Messer, dann mit einem Schwamm.

Bei dieser Reinigung platzt gelegentlich Glasur ab. Diese muß dann mit einem Pinselstrich überdeckt werden, aber so, daß eine (mechanische) Verbindung entsteht.

Diese ganze Prozedur bedeutete Stunden an Arbeit.

Wenn durch den Glasurbrand farbliche Mängel entstehen sollten, muß nochmal nachglasiert werden.

Zeichnen nach 3 Wochen Pause


Noch immer gehe ich gerne zeichnen. Zwar nicht unbedingt regelmässig, aber ich lasse kaum 3 Wochen ohne einen entsprechenden Abend verstreichen.

Mit 6 weiteren Zeichnern übte ich mich dieser Tage wieder am Erfassen von Proportionen.
Es tut einfach gut, mit Gleichgesinnten dieser Leidenschaft zu frönen.

Erste Sichtung des Hummelschwebers

Heute sichtete ich den Wollschweber Bombylius discolor zum ersten Mal in diesem Jahr.
In Deutschland ist er laut Observation.org, an dem ich meine Entdeckungen neuerdings poste, am 14.03. erstmals gesichtet worden, am Kaiserstuhl.
Schön, daß man das so lückenlos verfolgen kann.
Am Frühstückstisch sagte ich zu meiner Frau noch, daß der Wollschweber eigentlich bald auftauchen sollte.

An seiner Art des Fliegens erkennt man ihn leicht. Er setzt punktuell seinen Rüssel, wie eine Nadel, um Nektar zu saugen. Ähnlich im Flug verhält sich auch die Frühlings-Pelzbiene, die aber einen wesentlich kleineren Saugrüssel hat.

Die Begegnung war sehr kurz, er fühlte sich durch meine Gegenwart beeinträchtigt.

Gegenwartskunst im Park

Erfreut hat mich in Marienbad, daß neben klassischen Skulpturen auch Gegenwartskunst zu sehen war.

Reading in the park

Lion king

Fast

Sun dance

Who knows?

Das betrachte ich als kleinen Kontrapunkt zum gewöhnlichen Therapiebetrieb.
Man öffnet sich der Neuzeit.
Und so soll es ja auch sein: Klassik und Moderne, Seite an Seite..