Author: kopfundgestalt

Cirrus-Wolken

Um die handelte es sich am Freitagabend, als ich gen Himmel schaute:

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Angeregt, das zu zeigen, wurde ich durch Joachim Schlichtings Artikel.

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Der Himmel war uns also gut gesonnen – eine Gruppe von 8 Männern spielte ein, nein, gleich zwei Schachturniere im Garten und wurden durch die Gastgeberin mit leckeren Brötchen, Kaffee, Getränken und Eis versorgt.

Wegen des Blaus

war ich zu einem Garten unweit meines Zuhauses gepilgert.

Ich meinte damit nicht das Blau der dortigen Prunkwinde, obwohl diese mächtigen Eindruck hinterlies:

Ein sagenhaftes Lichttor!
Wer würde dem nicht nachgehen wollen?!
Ein regelrechter Sog ging von diesem Tunnel aus!

Wunderbar, aber ich hatte ein anderes Blau im Sinn:

Die Holzbienen in diesem Garten haben offenbar kaum Scheu vor Menschen.

Segelt schön!

Diesen Segelfalter konnte ich am 7.8. “einfangen”, ganz unweit meines Zuhauses.

Heute fiel mir ein Kollege von ihm auf.
Diesen konnte ich nur segelnd einfangen.

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So soll es ja auch sein!

Segelt schön!

Tummelt Euch !

Diese Fliege rannte wie wild auf dem Blatt herum.

Zur Abwechslung ging sie alsbald auf eine anderes Blatt über und vollzog darauf das selbe unstete Spiel!

Vor etwa 4 oder 5 Jahren ist mir diese Tummelfliege zum ersten Mal aufgefallen.
Damals wusste ich mir keinen Reim darauf.

Jetzt weiß ich, daß dieses hektische Tun der Fliege wahrscheinlich gar nicht hektisch ist, sondern daß sie zig mal “intensiver” lebt, also eine reale Sekunde wie 10 oder 30 Sekunden erlebt.
Sie grast die Blattoberfläche nach Essbarem ab und braucht dazu “intern” 6 Sekunden statt 60 Sekunden.

Unser Zeitempfinden als Mensch ist an eine in uns angelegte Skala ausgerichtet. Wir könnten auch eine reale Sekunde als 60 Sekunden erleben, aber so sind wir nicht konstruiert.