So ein Garten wie der unsrige ist wohlgeordnet.
Klar und übersichtlich.
Die meisten Insekten kennen die Neigung des Halms an der Ecke neben dem Hochbeet.
Nun sagst Du, auf “meiner” Schulwiese sei das doch genauso mit den Halmen.
Sicher ändert sich auch da das Bild nicht völlig, aber ein durchlaufendes Tier verändert die Struktur, auch im Minimalen. Ebenso ein Sturm: Der schiebt, was oben auf war, schnell mal geknickt nach unten.
Im Garten findet sich wenig davon. Alles ist geregelt.
Insekten können sich so fast wie in einem Zoo fühlen, wennauch einem großzügigen.
Aber Halm bleibt eben Halm. Und hängt immer an der gleichen Stelle.
Die Schulwiese ist dagegen chaotisch. Da blüht alles durcheinander, noch dazu ganz Zartes, das wohl nie einen Besuch erhält. Üppig, füllig, ein Zuviel fast.
Auch heute war ich wieder dort.
Meine Funde an Kleinstlebewesen der Wiese war noch nicht ganz komplett, ich hätte sie gern dreistellig gehabt. Dazu fehlte nicht viel, im Grunde die kleinste ganze Zahl.
Und dieser Fund gelang mir, wenn man der Bestimmung glauben kann:

Von hinten, nicht schick:
Der Braunbinden-Wellenstriemenspanner – Scotopteryx chenopodiata
Wenn er es nicht war, dann konnte er es gut verstecken.
Auch sich. Man muß froh sein, eine solche Aufnahme machen zu können, so schnell er sich fliegend/flatternd ins Unterholz begeben hat.
Das war mein letztes Foto heute. Mich drückte es.

Wenn man genau hinschaut ist er auch von hinten schön. Gedeckte Farben mit wellenförmiger Unterstreichung, wer hat das schon…
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Diese Art Wellen sind schon in Mode, wie ich bei anderen Spannern sah. Es gilt, eine große Fläche auszukleiden.
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100, wirklich eine ganze Menge. Der Falter ist hübsch! Ein krönender Abschluß 🙂
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Damit lasse ich es bewenden, Almuth 😉
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Wohlgeordnet ist unser Garten nicht wirklich, auch wenn eine gewisse, auch Vogel- sowie Insektenfreundliche Struktur darin zu erkennen ist.
Das Foto des Falters ist ganz bezaubernd und er hat sich offensichtlich richtig schön bei euch im Garten eingefügt.
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Den hatte ich doch garnicht im Garten fotografiert, Hanne, sondern auf der Schulwiese.
Und mit ihm die 100 vollgemacht.
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Ach herrje, da hab ich mich wohl zu sehr auf die Beschreibung eures Gartens beim Anblick dieses Jubiläumsfalters konzentriert und bitte um Entschuldigung, Gerhard.
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So geht es halt oft, Hanne.
Eine “Blogfreundin” von Dir hat mir mal das Falschlesen übelgenommen.
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Na ja, hoffentlich nicht zu oft und wer auch immer diese Blogbegleiterin von mir war, ist es absolut nicht okay so etwas eigentlich sehr menschliches übel zu nehmen.
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Schön! Schön ge- und beschrieben und schön ge- und befunden! 🙂
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Schreibe ist ja keine Scheibe!
Habe mir eine solche abgeschnitten.
Sonst wird es ja fad,
Das wäre schad.
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Und doch werden da noch viele sein… Sehr schön, rechtzeitg am Drücker/Auslöser! Und der Spanner hat’s zu spät gespannt und sich verdrückt.
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Habe den verfolgt, so gut es ging. Und es ging ganz gut. Wenn das nicht ginge, wäre das Suchen ohne Sinne.
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Mir gefällt der parallele Linienverlauf des Falters zur Pflanze.
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Der ist gut ausgeprägt.
Danke.
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Wo ein Wille ist, da ist auch ein noch fehlendes Insekt. :–)
Lieben Heutegruss, Brigitte
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Das war es, kurz vor knapp.
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auch ein hintern kann entzücken… oder wie geht das schon wieder 😊
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Das glaube ich gerne. 😀
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Zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.
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Immer 😀
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