Etwas Leichtes zum Tag

Manchmal bin ich ziemlich genervt.
Es geht nicht so wie ich will.
Stattdessen gibt sich Umständlichkeit und Missverstehen die Hand.
Hand in Hand schlagen sie deftige Kapriolen.

Laden andere Schwergewichter wie Unerreichbarkeit sogar noch ein.
Wie Wichte drangsalieren sie mein Ohr und Gemüt.
Was soll ich machen, was tun?

Mein Zenmeister würde sagen: Wozu aufregen, es ist alles gut.
Wenn er zu seinem Meditationsraum dreimal ins Straucheln gerät,
lacht er drüber – und alle lachen mit.
Sie haben verstanden.

Ja, Lachen ist gesund, ich hörte es oft.
Weglachen des Übels.
Schau mal, guck mal: Ein Korn!
Ich picke es triumphierend auf –
und gehe mit ihm nachhause.

14 thoughts on “Etwas Leichtes zum Tag

      1. Während meinen Töpferkursen lernte ich auch, dass dieses Naturprodukt Ton teils ziemlich eigenwillige Ergebnisse entstehen lässt, wenn man ihn nur lässt und nicht zu pingelig damit umgeht. Für meine damalige “Vorturnerin” war das echte Kunst und so ist es ja eigentlich auch.
        Mir wurde der Ton manchmal etwas zu weich nach dem schlickern, was so manche schlichte Arbeit zu Kunst werden ließ und genau auf diese Überraschungen wartete die ganze Gruppe dann gespannt mit freudigen Erwartungen.🙂

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  1. Lachen soll man, bis die Tränen kommen. Es ist die einzige Möglichkeit. Die Erkenntnis ist nicht neu, sie steckt in jedem noch so dummen Witzwort oder natürlich den ewig wahren Erkenntissätzen: Humor ist, wenn man trotzdem lacht, sagte einst ein kluger Mann.

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  2. Lachen ist wirklich der beste Weg, nur leider fällt es mir an solchen Tagen manchmal extrem schwer, was mich wiederum nervt 😉 Aber es ist schön, wenn man lachen und es locker nehmen kann.

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