
Horst spielt gerade wieder eine 3-Minuten-Partie am Rechner.
Das klingelt es draussen, ein Handwerker kommt in den Hof.
Dieser kurze Laut des Ding-Dong verdirbt die Partie.
Schliesslich spielen Blitzspieler ihre Partien im sogenannten “Nähmaschinenmodus“.
Eine Störung stört meist das Getriebe. und zwar nachhaltig.
Besser wäre es, bei einer Störung wie dieser sofort aufzugeben, hinauszueilen und den Handwerker zu freundlich zu begrüssen.
Aber Horst denkt nicht dran!!
Sondern stolpert munter in seiner “verletzten” Partie weiter. Und verliert.
Der Handwerker ist schon längst gegangen, die Frau hatte sich um ihn gekümmert, da versucht Horst die blöde Partie, in der er in Vorteil war, vergessen zu machen. Und spielt weiter und weiter.
Nach dem Verlust von mindestens zehn weiteren Partien lässt er es endlich sein!
Dieses verdammte Ding-Dong!

Ob konzentriertes Tun oder, ganz im Gegenteil, der hehre Versuch des Nichtstuns, sie stört eigentlich immer. Die Glocke an der Tür. Oder auch das Läuten des Telefons. Wer hat diese Sachen eigentlich erfunden?
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Ich bin heute tatsächlich durch eine Türglocke aufgewacht. Aber es war garnicht meine jetzige.
Aber ich bin froh, daß sie virtuell zugange war, so kann ich Dir jetzt auch schreiben.
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Es klingelt überall, analog, virtuell… Es klimpert so sehr, dass man meinen könnte, es wird Weihnachten!
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Erzähl mir was über Weihnachten!
Bitte!
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Das habe ich jedes Jahr. Und auch diesmal habe ich bisher jeden Adventssonntag einen – mehr oder weniger – passenden Beitrag gebracht (am ersten Advent war es beispielsweise ein Krimi mit viel Licht, äh, Feuer).
Es soll auch eine Weihnachtsgeschichte geben. Mal sehen…. Lukas, Matthäus – oder apokryph?
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In gereizter Stimmung sollte man keine 3 Minuten Partien spielen. Ich kann aber verstehen, wie ärgerlich es ist, wenn zur falschen Zeit die Hausglocke ertönt.
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ohjemine 🙈😅
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Da sogste wos 🙂
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Die beiden blauen Typen gefallen mir…
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Sie gehören zu mir wie der Name an der Tür 🙂
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Kann ich verstehen, auch wenn mich der Ausspruch an einen alten Schlager erinnert 😉
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Ding Dong… ich bitte um Einlass und versuche mich dann auch möglichst still zu verhalten, lieber Gerhard. 😀
Diese beiden drücken im Profil sogar noch mehr aus, als man selbst hineininterpretieren könnte und bin fast schon etwas verliebt in ihren von dir eigenhändig übertragenen etwas sensiblen Charakter!🙂
Liebe Grüße, Hanne
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Die wussten auch nicht, daß sie mal aufs Foto kommen. Standen etwas verwahrlost im Garten rum 😉
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Nur gut, dass du ihnen nun die verdiente Aufmerksamkeit ind auch Rahmen und gibst, weil wirklich superschön und auch aussagekräftig gelungen!🙂
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Andere drängen nach 😉
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Tja, so kann es gehen, wenn der Alltag dazuischen “funkt”.
Nur nicht aufregen, es kommt ein neuer Tag mit neuen Partien und Chancen… :–)
Lieben Heutegruss, Brigitte
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So ist es!
Liebe Grüsse!
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Die beiden Köpfe wirken so nachvollziehbar lebendig im Ausdruck, als würde man jemanden, der so aussieht, schon einmal “in echt” gesehen haben.
Für Horst habe ich Verständnis; er scheint sehr sensibel auf Reize zu reagieren. Mit so einer Ausstattung hat man es ohnehin schon schwer genug, und das mit der gleichmütigeren mitmenschlichen Umgebung auszumachen kann auch anspruchsvoll sein.
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Danke Heide!
Wir hatten uns ja mal über besondere Sensibilitäten unterhalten., daran erinnere ich mich.
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🙂
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Diese Typen sind einfach klasse, sehr ausdrucksstark, und die Geschichten, die du dazu erzählst, machen sie noch lebendiger.
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Sie passen ganz gut zu allerlei Geschichten, Gerda. 🙂
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