… ist die Rettung kleinster Wesen.
Dieses winzige Dingelchen unten, Tromatobia ovivora, Weibchen, hatte gewagt, aus dem Bottich zu trinken und geriet so in die
für es zähe, syrupartige Masse des Wassers, aus der es kein Entrinnen gab.

Mit einem schmalen welken Blatt hob ich es aus dem Wasser. Das Wasser gab dabei nur zäh nach.

Noch vollkommen zugekleckert mit Wasser muß es sich nach und nach sortieren.

Das brauchte erhebliche Zeit.
Wieso es aus dem Wsser-Schlamassel kam, interessierte das Tierchen sicher nicht mehr.
Erstmal wieder Flugfähigkeit herstellen.

Ich trug es mit einer kleinen Keramikscheibe zu einem Cocktailtisch.

Dort setzte die niedliche Schlupfwespe ihre Reinigung fort.

Bald flog das Tierchen davon.
Gefahr vorbei, das nächste Mal ist es vorsichtiger!
Denn es hat eine Aufgabe hier auf Erden.

Lebensrettung im Kleinen. Als ich vor Jahren eine Wespe rettete wurde ich zum “Dank” gestochen 😉
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Ich mache das ja immer mit einem Stick, da kann so etwas nicht passieren.
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Glück gehabt, dank dir 🙂 Ich finde es immer faszinierend, daß sich diese feinen zarten Wesen nach dem Sturz ins Wasser wieder so entfalten können! Unglaublich oder? Meine guten Taten des heutigen Tages: Pfauenauge und Kohlmeise aus dem Wohnzimmer gerettet. Mehr geht doch nicht oder 😉
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Ja, das ist viel 😉
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Tolle Rettungsgeschichte, die mich an Albert Schweitzers Worte erinnert: Ehrfurcht vor dem Leben!
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Du erwähntest das schon einmal, lieber Peter!
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It is good to know that you save such little creatures! Just because they are small doesn’t mean they have little impact. Also, your first photo, at a glance, could have been of a spaceship orbiting a very red planet. 🙏
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der Gott der Schlupfwespen möge es dir anrechnen, wenn der Tag der großen Prüfung kommt!
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Schlupfwespen mag ich 🙂
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Den Rettungsimpuls empfinde ich auch immer wieder 😊
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🙂
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Diese Geschichte der Rettung dieses hübschen Winzlings gefällt mir sehr, Gerhard und auch noch so kleine Tierchen aus misslichen Lagen zu retten gehört auch zu meinen Aktivitäten. Was mir aber nicht immer auch gedankt wurde, wenn ich es spontan z.B. mal bei einer Heuschrecke und auch Wildbiene mit den Fingern versuchte.
Liebe Grüße, Hanne
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Der Dank besteht in der Aufnahme, mehr braucht es nicht! 🙂
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Für mich ja auch und meinte auch nur mit einem Schmunzeln, dass sich die große Heuschrecke damals schmerzhaft mit den langen “dornigen” Beinen um meinen Finger wickelte und mir die kleine Wildbiene bei der Rettung in den Finger biss oder stach, was mich erstmal erschreckte. 🙂
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Rettungsgeschichten machen doch immer Freude … allen Beteiligten.
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Aber sicher doch…zudem, wenn es eine so hübsche ist 🙂
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Eine schlanke Schönheit! Und die perfekt definierten Oberschenkelmuskel – da kann man neidisch werden. Sie hat sich mit den richtigen Posen für ihre Rettung dankbar gezeigt 😊
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Sie lies mich fotografisch gewähren, auch ein Dankeschön!
So nahm ich es jedenfalls wahr. 🙂
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Das ist eine wunderbare Bildergeschichte und eine echt gute Tat von dir.
Das kleine, gerettete Wwsen ist sehr hübsch.
Lieben Heutegruss, Brigitte
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Ich find es auch sehr hübsch. Aber wie bekannt: Geschmäcker sind verschieden.
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