Gustav Metzger

Das Tower MMK Frankfurt zeigte eine Retrospektive des Künstlers Gustav Metzger, der eigentlich kein Künstler im herkömmlichen Sinne war.

Eine Plastikfolie, in einem Raum ausgelegt.
Wagte man, diese Folie zu lüften, was ja gewöhnlich in einem Museum niemand wagt, dann bekommt man eine historische Aufnahme, zumindest in Ausschnitten, zu sehen:

Man kann sogar diese Fotografie betreten und wäre so “mitten im Geschehen”.

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Die weiteren Arbeiten im MMK dieses großen Mannes waren verrätselt und ohne Hintergrundwissen schwer zu deuten. Sie waren geradezu vielschichtig angelegt. Es verwoben sich viele Dinge miteinander.

Ohne eine Führung oder ohne Vorbereitung ist man überfordert, man kann die Intentionen von Metzger nur falsch verstehen.
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Jedenfalls erlebte ich einen großartigen Tag dort – dank der Führung. Die ich noch zusätzlich genoß, als ich die Ausstellung schon besucht hatte.

37 thoughts on “Gustav Metzger

  1. Danke für deine ausführliche Antwort, Gerhard. Ich glaube, es gibt keine Kunstschaffende, von der mir ALLE werke etwas sagen. Das muss es ja auch nicht, ich kann damit bestens leben. Das heißt nicht, dass ich informative Kunstbücher nicht zu schätzen wüsste.

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    1. Es hat mich gefreut, daß Du nachfragtest!

      Zu Metzger muß ich sagen, daß ich mehr über ihn wissen möchte, doch mir fehlt die Zeit. Also habe ich dort nichts an Büchern gekauft.

      Das hatte ich auch bei Beuys so gehalten, vor 35 Jahren, als ich erstmals eine Ausstellung von ihm sah.

      Metzler betrieb Kunst und Installationen im öffentlichen Raum, deshalb hatte man es vergleichsweise schwierig, Museales zu präsentieren.

      Einige fragten sich, wieviel Erfolg diese Ausstellung haben wird. In den 2,5 h, die ich drin war, waren vielleicht 20 Besucher.

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      1. Wenn Kunst nicht so gefällig, eher etwas widerborstig daherkommt, gibt es oft nur dann ein großes Publikumsecho, wenn der Kunstmarkt richtig Rummel macht. Das sagt ja nichts über die Qualität.

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      1. Eine offene Hand als Geste genügt.
        Die Frage ob die Bewegung vom Gegenüber richtig verstanden wird, dem weiss nur der Impulsgeber in seiner Bewegtheit.
        Wer meint, andere in sein Wissen einführen zu müssen, der ist kein Meister.
        Derjenige, der vom Schüler gewählt wird, kann vielleicht zum Meister werden.

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    1. Metzger hatte strikte Anweisungen für seine installationen.
      Ich war drauf und dran, Materialien zu seinem Werk zu kaufen , aber allein: Die Zeit, die man zu Verfügung hat.
      Ich werde noch etwas von dieser Ausstellung zeigen.

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  2. “Ohne eine Führung oder ohne Vorbereitung ist man überfordert, man kann die Intentionen von Metzger nur falsch verstehen.”, schreibst du. Das ist ja eine mutige Behauptung, so auf die Allgemeinheit bezogen.

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        1. Die Werke dort sagten mir durchaus etwas.
          Die gelbe Plane im Raum nicht.
          Auch eine grössere Metallplatte, an die Wand gelehnt nicht.
          Die scheinbar unbeholfenen Zeichnungen nicht.

          Ich verstehe schon, was Du meinst. Ein jeder soll sich ein Bild machen.

          Vieles war auch deutlich sprechend, etwa das Anprangern von Konsumdenken.
          Etwa auch eine Kiste voll mit abgelaufenen Batterien:
          Zunächst denkt man dan das Anprangern von Waste!
          Aber vielleicht sollte die Kiste bedeuten, daß, wenn man die Batterien in eine Kiste tut, das Problem des Wastes schon gelöst sei, da in Schachteln/Tüten/Schubladen getan und somit eigentlich kein Grund, sich darüber aufzuregen.
          Aber vielleicht meinte Metzger damit etwas anderes?!

          Diese Kiste jedenfalls bot reichlich Möglichkeiten, sich Gedanken zu machen. Da gebe ich Dir recht.
          Anderes, wie gesagt, erschloß sich nicht.
          Wenn Du, UIle, wissen willst, was es mit der Metallplatte auf sich hat, kann ich es Dir sagen.

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        1. Keiner von uns im Raum machte es.
          Aber es war wohl die Idee, mittendrin zu sein und das nachzufühlen…
          Ist wohl auch eine therapeutische Idee, fällt mir gerade ein, etwa die Geburt nochmal und besser zu erleben. Überhaupt Erlebtes neu und anders zu begegnen. Eine Idee wie eine Hybris.

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                1. „Mona Lisa“ heißt ein berühmtes Gemälde. Gemalt hat es der italienische Künstler Leonardo da Vinci kurz nach dem Jahr 1500. Es ist eines der wertvollsten Bilder der Welt und hängt im Museum Louvre in Paris, in Frankreich. Das Bild zeigt eine lächelnde Frau, im Hintergrund sieht man eine grüne Landschaft.
                  Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Tag.

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