Im Urlaub in Italien warf es meine Gepflogenheit, im nahegelegenen Park Motivsuche zu betreiben.
Dabei bemerkte ich in einer Malve ein winziges Bienchen, das mir bekannt vorkam:

Dieses Foto war alles, was ich bekam.
Ich nahm an, dieses winzige Bienchen nicht nochmal sehen zu können! Alles andere wäre ein großer Zufall gewesen.
Drei Tage später allerdings traf ich das elegante Tierchen an einer wilden Möhre wieder:

Das Besondere an diesem Bienchen sind seine Augen:

Eine Vergrösserung der Augenpartie

Es handelt sich um die weibliche Steppenbiene Nomioides minutissimus.
Sowohl männliche als auch weibliche Tiere erreichen eine Körperlänge von 3 bis 4 Millimeter.

Toller Fund und was für ein schönes Tier.
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Gerade in der Farbkomposition
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Das kann ich mir denken, dass du beim zweiten Mal vom Glück erfasst wurdest.
Das ist vielleicht vergleichbar mit einem Fünfer im Lotto. :–)
Schön, die seltenen Aufnahmen!
Lieben Gruss, Brigitte
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Schön, daß das nachvollziehbar ist!
Liebe Grüsse
Gerhard
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Na, was du im Urlaub so für Bienchen sammelst … hübsch, die Kleine.
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Wirklich kuschelig 😀
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Eine schöne Urlaubsbekanntschaft. 🙂
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In der Tat, ein goldenes Dingelchen 🙂
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Was für ein Glückstreffer, dass sie dir wiederbegegnete. Ich kenne die hübsche kleine Steppenbiene gar nicht aus eigener Anschauung. und werde ihr gleich mal nachgoogeln. Man weiss ja nie.
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Ich habe sie wohl auf Kreta erstmals gesehen.
Da gab es den “Strandflieder”, auf dem sich winzige Bienchen tummelten, noch dazu bei Wind..
Jedenfalls fand ich damals keinen Namen dafür.
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Das deutsche Wikipedia dazu hat mir mitgeteilt, dass sie mir hier oben in Norddeutschland vermutlich so schnell noch nicht begegnen wird, aber dass es am Neusiedler See möglich gewesen wäre. Damals war ich nur leider hinsichtlich der Inseken noch nicht so “angefixt” und habe die Digitalfotografie, die es ermöglicht, sich mit vielen Versuchen auszutoben, gerade erst entdeckt. Ich glaube, ohne diese hätten wir viel weniger Spass mit all der Entdeckerfreude unterwegs.🙂
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Das stimmt allerdings. Man entdeckt dadurch doch einige neue Insekten. Einzelfotos würden nicht genügen.
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Wirklich ein interessantes Tier. Danke für die Vorstellung!
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Ein goldenes kleines Juwel 🙂
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“Ein mir bekanntes Bienchen…” Und dann auch noch wiedergesehen! Glücklich ist der Mann zu preisen, der in einer vertrauensvollen Partnerschaft lebt. Oder ohnehin als Insektenstalker verrufen ist. Sonst könnten Nachfragen in eisigem Tonfall folgen.
Aber wirklich, das Makro ist klasse.
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Meine Frau kennt nun meinen Spleen gut genug.
Ich zeige ihr auch besondere Aufnahmen.
Wer ist schon ohne Spleen?
Ich habe und hatte noch weitere.
Ohne Spleen möchte ich nicht sein
das wäre nicht fein
da stünde man nur auf einem Bein
Was wäre das für ein Sein?!
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Menschen ohne sind, fürchte ich, leicht einmal langweilig Zumindest sehe ich das so, da ich ebenfalls eigenartige Freizeitideen habe – heißt es.
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Das wäre nicht verwunderlich!
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“Ich sah ein winziges Bienchen, das mir bekannt vorkam. Und ging ihm nach.” Nun, der in einer vertrauensvollen Partnerschaft lebende Mann oder gar der für seinen Spleen bekannte Insektenkundler können das so formulieren, andere müßten vielleicht Nachfragen in eisigem Tonfall fürchten.
Dieses Dein Auge und ebenso das Makroobjektiv müssen wirklich gut sein. So groß ist das Tierchen ja wirklich nicht!
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Ein Spleen ist das gewiss, aber das erkenne ich nicht mehr unbedingt.
Mein Makroobjektiv ist genügend. Vielleicht gibt es bessere mittlerweile, aber mir genügt es.
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