Wer negative Nachrichten nicht hören möchte, blättere nicht weiter 🙂

Diese Hülle ist sehr stabil und wiegt daher immerhin 27 Gramm.
Um nun einen Sachverhalt abzubilden, benutze ich in der Folge aktuelle Insektenfotos.

37 Hüllen dieser Art bedeuten rechnerisch 1 kg Plastik, hier durch Rechtecke angedeutet.
Es geht weiter:
100 Rechtecke hat in meiner Fleissarbeit der Wollschweber bekommen. Das wären dann also 100 kg.:

Nochmal weitere 100 Rechtecke, das ergibt 10.000 kg.

Auch das Pfauenauge, auch heute abgelichtet, bekommt 100 Rechtecke. Das sind dann 1000 Tonnen.

Die Bindensandbiene auch 100 Rechtecke. Das wären dann 100.000 Tonnen.

Die winzige Lassioglosum bekommt 10 Rechtecke. Das bedeutet damit 1.000.000 Tonnen.

Die überaus winzige Lassioglosum-Wildbiene bekommt 450 Ovale.

Nimmt man all diese Zahlen mal, kommt man auf den jährlichen Plastikmüllabfall, nämlich 450 Millionen Tonnen.
Sabine Hossenfelder machte jüngst darüber ein Video.
Was ist damit zu tun? Jahr für Jahr wird ja der Abfall noch grösser.
Meine Kringel und Rechtecke sollen auch den anfallenden Mikroplastikabfall symbolisieren.

Auf Plastik ist die Natur nicht eingestellt. Es ist ein künstliches chemisches Produkt. Ich habe kürzlich gelesen, dass es Mikroben gibt die Plastik fressen. Zu denen sollte man sehr lieb sein. 😉
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Den Mikroben wird nicht alles Plastik schmecken können. Wenn Insekten keine Rainfarnblüten aufsuchen, die neben (manchen) Äckern stehen, so werden auch die Mikroben wählerisch sein. 😉
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Hast mir zwar im vorherigen Beitrag geschrieben was du mit diesen Rechtecken im Bild zeigen möchtest, aber wirklich verstanden habe ich es nun offenbar doch nicht, lieber Gerhard.
Liebe Grüße, Hanne
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Ich habe es gerade nochmal etwas ergänzt im Beitrag, Hanne.
Vielleicht wird es jetzt deutlicher.
Ich habe meine Fotos ja nur benutzt, um die Zahlen zu veranschaulichen.
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Habs nun auch nochmal ganz genau gelesen und denke, auch verstanden. Wobei ich mit den gigantischen Zahlen noch immer im Zwiespalt bin, weil ja ein großer Teil des leider produzierten Plastikmülls auch entsprechend recycelt und aufgearbeitet wieder in den Umlauf kommt und somit diese Zahlen nicht unerheblich schwanken.
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Ich denke, jedenfalls sind die Zahlen sicher megagross, das bleibt.
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Ja, leider!
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Es gab mal ne Doku über die Müllbranche. Wirklich recycelt werden nur 5 bis 7 Prozent (wobei man da noch mal genau gucken muß, was unter Recycling verstanden wird. Mit dem Recycling werden jedenfalls keine neuen Rohstoffe ersetzt und eingespart). Ein großer Teil landet in Müllverbrennungsanlagen oder wird illegal im Ausland entsorgt. Auch Produkte aus diversen Kunststoffmischungen können nicht einfach recycelt werden. Ist jedenfalls alles komplexer, als man so meint. Insgesamt gibt es einfach zu viel Müll, leider.
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Diverse Kunststoffmischungen, da sagst Du was!
Meine Frau reinigt meistens Plastikverpackungen mittels laufendem Wasser, aber wer macht so was sonst?
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Aber nicht die für den gelben Sack oder?
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Doch
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Da wäre mir das Wasser zu schade. Wie ich mal hörte, zahlt die Industrie für das Wasser niedrigere Preise wie der Endverbraucher für Trinkwasser. Manches spüle ich kurz ab, aber mehr auch nicht.
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Also machst Du es auch.
Aber es stimmt, das Wasser ist zu schade.
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Nicht immer, nur wenn etwas besonders dreckig ist.
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Mikroplastik ist klein. Und wer ein Auge dafür hat (oder gar noch ein Makroobjektiv) erkennt das Problem vielleicht deutlicher als der Weitwinkel – Seher. Auch den Riesenplastikmüllberg im Pazifik wird man wohl eher mit einem extremen Tele entdecken….
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Das sind 150 Millionen Tonnen.
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Und trotzdem kein Grund, wirklich etwas zu ändern… Ach ja, “nur wir sollen immer die Welt retten!” – Schmarrn. Nicht umsonst hat Deutschland einige Verfahren am Hals, weil es gegen Umweltauflagen versößt. Und ein armes Entwicklungsland wie Tansania hat die Platiktüten schon vor einigen Jahren verboten. Es geht, wenn man will.
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Sicher. Es geht wenn man will.
Sabine Hossenfelder meinte auch: Eat it or burn it. Dann wohl eher “Burn it”.
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Leider verstehe ich nicht, wie diese Insektenarten mit den Plastikmengen zusammenhängen.
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Ich habe meine aktuellen Insektenfotos nur verwendet, um die Grösse der Zahl zu veranschaulichen. Man soll die Kästchen und Ringe darin malnehmen, dann kommt man auf die gigantische Zahl.
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Malnehmen womit? Miteinander? Mit der Größe des Insekts?
Die Kästchen wirken ja so klein und harmlos gegenüber den großen Insekten, dass die Menge des Plastikmülls augenfällig verharmlost wird, was wohl nicht gerade in deiner Absicht liegt.
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Mit den Kästchen und Kreisen. Also 100×100×100…ich habe meinen Beitrag noch mal ergänzt.
Die insektenfotos nutzte ich vornehmlich zum Einzeichnen der Kästchen. Es hätten auch andere Fotos dienen können.
Ich monitore gerade insekten für Observation.org.
Viel Aufwand, wenig Ehr. Daher diese Fotos als Hintergrund für das Zahlenspiel.
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Aha. Danke für die Erklärung.
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Ich war so angetan von meiner Idee – und irgendwie wurde sie zum Rohrkrepierer 😉
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Shit happens …
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…somehow.
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Ich verstehe den Zusammenhang nicht! Liebe Grüße!
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Ich habe meine aktuellen Insektenfotos nur verwendet, um die Grösse der Zahl zu veranschaulichen. Man soll die Kästchen und Ringe darin malnehmen, dann kommt man auf die gigantische Zahl.
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Erschreckend viel ist das. Wir werden irgendwann ersticken im Müll …
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150 Millionen Tonnen sollen ja schon auf den Weltmeeren unterwegs sein.
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Ja, verstanden habe ich den Zusammenhang auch nicht.
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Ich habe meine aktuellen Insektenfotos nur verwendet, um die Grösse der Zahl zu veranschaulichen. Man soll die Kästchen und Ringe darin malnehmen, dann kommt man auf die gigantische Zahl.
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Ja danke. Ich ahne schon, was Sie meinen, verstehe es nur noch nicht ganz.
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450 Millionen Tonnen habe ich so aufgeteilt, daß mit jedem Foto ein Faktor 100 hinzukommt. Man muss die nur miteinander multiplizieren.
Die Insektenfotos benutzte ich nur zur Veranschaulichung.
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Danke für diese alarmierenden Zahlen!
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Das Problem wird nur mehr grösser, leider.
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Ich dachte immer, daß es recicled oder verbrannt werden kann. Wofür gibt es denn die gelben Eimer?
Natürlich versuche ich, so wenig Plastik wie möglich zu verbrauchen.
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Das versuche ich ja auch 🙂
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Sehr eindrucksvoll, wie du das Problem darstellst. So wird es greifbar
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Ich hoffe.
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ich habe den Zusammenhang mit den abgebildetes Insekten nicht verstanden.
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Ich habe die letzten Tage Insekten monitort. Auch Insekten sind durch Mikroplastik betroffen. Wie alles andere.
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