Die Gnade, zeichnen zu dürfen

Immer wieder erlebe ich das so.

Deshalb war ich trotz sehr schlechtem Wetter unterwegs zum Zeichnen.
Vielleicht nur die Hälfte der sonst üblichen Teilnehmer waren gekommen.

Gerade in der Pause merkt man die Gnade, das da tun zu dürfen.
Das Modell hinterfragte meine Gefühle. Ich meinte, nur wenn Sämtliches schief gehen würde, wäre man unzufrieden. Aber das passiert nicht. Von den 10 Zeichnungen des Abends sind alle vorzeigbar, sie zeigen bestenfalls nicht “spannende” Positionen. Ich setzte mich jedenfalls nicht um, wenn eine solche eintrat. Ich nehme das so an wie es kommt.

15 thoughts on “Die Gnade, zeichnen zu dürfen

  1. Gerade auch die “nicht spannenden” Positionen zeichnend auszusitzen, ist doch die eigentliche Kunst. Da kann man sich dann vielleicht auch mal auf Details konzentrieren, die sonst im Spannenden untergehen. Ich beneide dich ein bisschen, denn ich wüsste nicht, das hier in der Nähe etwas in der Art angeboten wird.

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    1. Es gibt auch privat hier Zeichnen-Initiativen, das war nicht immer so. In der Regel kann ich einmal pro Woche mit Gleichgesinnten zeichnen 😀

      Den nicht “spannenden” Positionen weiche ich nicht aus, da muss aber alles passen, damit sie überzeugend daher kommt
      Wir machen 10 -12 Zeichnungen, da ist meist alles dabei 😀

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  2. Gut gezeichnet, in ruhiger innerer Verfassung, wie es scheint.
    Bei den Modellen und auch bei den Zeichnern sind “Gefühle” wohl nicht auszuschließen.
    Von daher gesehen, ist dies alles etwas “grenzwertig”. So, das war’s meinerseits.
    Urteilen kann und will ich nicht. Denn an den Zeichnungen ist nichts auszusetzen.

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