((((((( )))))

Ich hatte diese Arbeit mal vorgestellt.

Jetzt hat sich jemand für diese Objekte interessiert und sie gekauft.

Ich mache ja grundsätzlich keine Werbung für meine Arbeiten. Wenn sie jemand schätzt, dann gebe ich sie weg. Dieses Mal war es ein Schachfreund ( Schach spiele ich seit 17), der diese Objekte wollte. Dementsprechend machte ich einen Freundschaftspreis.

Viele wissen nicht, was an Arbeit notwendig ist, bis ein Tonobjekt final und glasiert aus dem Ofen kommt.

Das muss auch nicht jeder wissen. Jedenfalls habe ich noch nie etwas verkauft, was annähernd den Aufwand widerspiegelt.

23 thoughts on “((((((( )))))

      1. Natürlich ist es das. Wir können heute viel fantastisches Kunsthandwerk aus den früheren Jahrhunderten bestaunen, weil reiche Königs- oder Fürstenhäuser solche Arbeiten in Auftrag gaben. Ich frage mich, ob die damals besser entlohnt wurden 😉 Immerhin hatten sie oft Jahre Zeit, ihre Werke und Ideen umzusetzen.

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  1. Der Beigedanke sogleich: brauchte der Bekannte einige Buchstützen? Aber nein, natürlich nicht. Die hängen ja zusammen und sind, abgerundet, auch wenig geeignet.
    Das Geheimnis, wie man solche Formen stabil hinbekommt, erschließt sich mir ohnehin nicht. Ich hatte schon mit den ganz üblichen und eher groben Versuchen mit Ton mehr Ausschluß als sonst Erfolge. Spätere Ausgräber könnten hier auf eine florierende Keramikkultur schließen und vergeblich hoffen, doch noch ein ganzes Stück zu finden.

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    1. Buchstützen habe ich tatsächlich auch mal geschaffen gehabt, aber nicht aus diesem Anlass.
      Meine Doppelwandgefässe dienen Wasserpflanzen als Zuhause. Ebenso meine Rippenvasen: Sie stehen nicht für sich alleine, wie zunächst gedacht, sondern dienen nun einem Zweck.
      Zerschlagene Stücke kenne ich eher vom Wind, denn der kann manchmal heftig durchs Gelände fahren. Drum sollte jeder Stand genau geprüft werden – und nicht so leichtfertig vergeben, wie ich es manchmal tue.

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      1. Es gibt ja die Auffassung, dass Kunst, die einem Zweck dient, bereits keine mehr ist, also Gebrauchskunst oder Kunsthandwerk etwas Niederes sei – ich halte das für Blödsinn. Eher müßte sich die Kunst, die keinem profanen Zweck zu dienen bereit ist, hinterfragen lassen (und vielleicht ist der überhöhte Anspruch eben aus dieser Unsicherheit entwachsen). Eine Ming – Vase, die sich nicht zu schade ist, auch den nassen Schirm des Besuchers aufzunehmen, das hat doch was! Und früher legten die Menschen auch oft Wert darauf, dass die Dinge nicht nur praktisch, sondern auch gut anzusehen waren, verzierten ihre Häuser und auch kleinere Gegenstände.

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        1. Früher, also in meinen Anfängen, hatte ich Gebrauchskunst auch als nieder angesehen. Jetzt tue ich es nicht mehr.
          Solange das Gebrauchen nicht die Form verdeckt, wie es zum Beispiel es sein würde, wenn ein Spitzkegelinnenraum einer Vase mit Wasserpflanzen bedeckt wäre, dann spielt das für mich keine Rolle.

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  2. Wenn man den Aufwand bezahlen würde, wäre so manche Handarbeit unbezahlbar. Das geht mir mit meinen Socken auch so. Wolle waschen, kämmen, verspinnen, verstricken. Ich mag gar nicht ausrechnen, was solche Socken kosten würden, würde ich sie “kostendeckend” verkaufen wollen

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    1. Etwas davon sah ich auch in Kürnach. Also die Herstellung des Wollgarns.

      Kostendeckend ist in der Keramik nix. Das sollte man gleich wissen.
      Ein Bonmot eines prof. Keramikers, als ein Kunde ihn fragte, wie lange er für das anvisierte Stück gebraucht hatte: 7 Jahre!

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  3. Bei jedem solcher einzigartigen Werke geht immer etwas Herzblut mit an die Käufer und ich verschenkte damals manches meiner Topfereien auch. Aber nur an meine Schwester, weil ich wusste wie sehr sie es zu schätzen weiß. Bekam inzwischen auch zwei ihrer wunderschönen Akryl-Bilder geschenkt, weil ich mich darin verliebte, aber ansonsten gibt sie keines ihrer vielen wirklich tollen Kunstwerke her.
    Liebe Grüße, Hanne

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  4. Ich kann mir vorstellen, dass man seine aufwändig geschaffenen Werke mit einem weinenden und einem lächelnden Auge abgibt… Denn schliesslich sind alles Unikate und viele davon Herzensobjekte.
    Aber erfreulich ist es schon, wenn KäuferInnen Interesse und zeigen.
    Einen lieben Sonntagsgruss,
    Brigitte

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