Grössenverhältnisse

Die letzten 2 Tage verbrachte ich etwas Zeit am Efeu eines Nachbarn.

Da dort viele Arten von Insekten vertreten sind, kann man dort mit Geduld die eine oder andere seltenere Art entdecken.

Auffällig sind oft dabei die Größenverhältnisse:

Rechts sieht man eine Hornisse von hinten,
unten eine Goldfliege und in der Mitte, blau umrandet, etwas Winziges.

Solche Winzlinge wie im blauen Kreis versuche ich oft festzuhalten, doch sind diese besonders “alert”, d.h. sie nehmen vor meiner Gegenwart schnellstens reisaus.
Die haben in ihrer Winzigkeit dennoch alles was sie brauchen: Zum Fliegen, zum Partner treffen, zum essen, zum Wahrnehmen ect ect.

27 thoughts on “Grössenverhältnisse

  1. Viele sagen ja, der Mensch sei nicht mal ein Staubkorn im All. Rein quantitativ stimmt das natürlich, aber wenn man diese Insekten anschaut und sieht, wie großartig sie gebaut sind mit allen Finessen, egal wie klein sie sind, dann kann man auch dem Menschen den ihm zukommenden Platz geben: er ist auf seine Weise vollkommen und gerade richtig so, wie er ist – groß oder klein, egal.

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  2. Herrlich. Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, dass diese winzig Kleinen alles Notwendige haben, wie auch die Großen. Da spricht ja auch von Natur aus nichts gegen, aber es erstaunt mich dennoch ab und an.

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    1. Christian, ich hatte heute eine winzige Wespe fotografieren können, womöglich eine Lassioglosum-Art. In dieser Grössenordnung sind auch Spinnenmilben unterwegs.
      Was es aber tatsächlich auf dem Foto war, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Mein Objektiv schafft höchstens 1 – 2 mm, dann ist leider Schluß.

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  3. Wir haben mittlerweile auch einen Efeu, der blüht. Ich glaube, die brauchen ein gewisses Alter und Größe, um Blüten auszubilden. Dann sind sie aber richtige Insektenmagneten. Bei uns schwirrt auch immer viel, leider hoch oben im Baum. Toller Schnappschuss.

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