Die letzten 2 Tage verbrachte ich etwas Zeit am Efeu eines Nachbarn.
Da dort viele Arten von Insekten vertreten sind, kann man dort mit Geduld die eine oder andere seltenere Art entdecken.
Auffällig sind oft dabei die Größenverhältnisse:

Rechts sieht man eine Hornisse von hinten,
unten eine Goldfliege und in der Mitte, blau umrandet, etwas Winziges.
Solche Winzlinge wie im blauen Kreis versuche ich oft festzuhalten, doch sind diese besonders “alert”, d.h. sie nehmen vor meiner Gegenwart schnellstens reisaus.
Die haben in ihrer Winzigkeit dennoch alles was sie brauchen: Zum Fliegen, zum Partner treffen, zum essen, zum Wahrnehmen ect ect.

Aha, ja. Offenbar muss man sich über WP einloggen, damit der Name erscheint.
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Ich habe in letzter Zeit oft einen Someone, weiß aber nie, wer das jeweils ist. Manchmal war es Joachim.
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Mich würde jetzt mal interessieren, ob mein Kommentar beidir angekommen ist.
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Ist alles angekommen, Gerda, herzlichen Dank dafür.
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Viele sagen ja, der Mensch sei nicht mal ein Staubkorn im All. Rein quantitativ stimmt das natürlich, aber wenn man diese Insekten anschaut und sieht, wie großartig sie gebaut sind mit allen Finessen, egal wie klein sie sind, dann kann man auch dem Menschen den ihm zukommenden Platz geben: er ist auf seine Weise vollkommen und gerade richtig so, wie er ist – groß oder klein, egal.
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Der Mensch ist des Menschen Feind , wer sagte das gleich?
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Herrlich. Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, dass diese winzig Kleinen alles Notwendige haben, wie auch die Großen. Da spricht ja auch von Natur aus nichts gegen, aber es erstaunt mich dennoch ab und an.
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Ich las irgendwo, daß Wespen nicht kleiner als 0,3 mm werden können, da dann die wespenbestimmenden Organe/Features nicht mehr gebaut werden können. Diese 0,3 mm große Wespe gibt es, nicht bei uns.
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Wahnsinn, das ist ja nichts 0,3mm und da gibt es noch Organe. Sehr interessantes Detailwissen.
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Ab und an stösst man auf so etwas. Mein Wissen ist nicht geschlossen, bin ja nur Hobbyfotograf/-biologe.
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Aber immer wieder kann ich zum Glück spannende neue Informationen bei dir erfahren.
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Das will ich so auch halten. Gerade heute hat mir eine Wissenschaftler Material zum Klimawandel bei Insekten geschickt. Mal schauen, ob ich da durchsteige.
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Oh, spannend. Du scheinst gut vernetzt zu sein.
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Erst seit ganz kurzem. So komme ich gelegentlich zu spannenden Einsichten.
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Ganz sicher.
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Bis zur Größe der Moleküle ist offenbar noch viel Platz. Man fragt sich, warum es Elephanten und Blauwale gibt.
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Du erscheinst zweimal, als someone und als Joachim. Woran das liegen mag?
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Frag mich was Leichteres. Ich habe es jedenfalls nur einmal geschrieben.
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Soll ich meinen versammelten Grips dafür aufwenden? 😀 Der Someone taucht auch mit anderer Hintergrundperson auf, ich merks am Duktus. 😀
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Bis zur Größe der Moleküle ist offenbar noch viel Platz. Man fragt sich, warum es Elephanten und Blauwale gibt.
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Es gibt die zwei Richtungen in der Evolution: Alle Spielarten wertden/wurden wohl versucht.
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Ein tolles Foto. Den Winzling hätte ich wohl glatt übersehen ohne deinen Hinweis.
Dir weiterhin viel “Jagderfolg”!
Schönen Montagsgruss,
Brigitte
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Schönen Gruß zurück 😀
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Was könnte das denn sein, so winzig? Irgendein Anhaltspunkt?
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Christian, ich hatte heute eine winzige Wespe fotografieren können, womöglich eine Lassioglosum-Art. In dieser Grössenordnung sind auch Spinnenmilben unterwegs.
Was es aber tatsächlich auf dem Foto war, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Mein Objektiv schafft höchstens 1 – 2 mm, dann ist leider Schluß.
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Wir haben mittlerweile auch einen Efeu, der blüht. Ich glaube, die brauchen ein gewisses Alter und Größe, um Blüten auszubilden. Dann sind sie aber richtige Insektenmagneten. Bei uns schwirrt auch immer viel, leider hoch oben im Baum. Toller Schnappschuss.
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Ich würde noch viel länger dort stehen wollen, da kommen auch weniger bekannte Insekten hin.
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