14 thoughts on ““So what” glasiert

  1. In Amerika oder vielleicht auch weiter östlich hieße diese Gestalt wohl gleich “hands up!” Doch wo der erste oder zweite Gedanke ein Tänzchen, ein freies, schwingendes sich bewegen sein darf, da ist besser sein. – Und wenn aus dem Nicht-Gegenständlichen ein solches, aus dem Starren ein Bewegtes wird, dann ist das doch erfreulich, oder? Ich denke an Morgensterns Butterbrotpapier, das freilich der wilde Specht verschlang, gerade eben nachdem es zur Erkenntnis seiner selbst gelangt war. Wir werden sehen, was die Nicht – Figur, der nur dreiarmige Leuchter noch zuwege bringt.

    Liked by 1 person

    1. Dabei war die Figur zeichnerisch einst vollkommen ungegenständlich. Da war die Spannung zweier senkrechter Strukturen gegenüber einer gespannten mittleren nach rechts.
      In Ton wurde das Ganze “plötzlich” gegenständlich. 🙂

      Liked by 1 person

      1. Bei Chillida sehe ich auch immer die Spannung zwischen Ungegenständlichem und Gegenständlichem. Und sehe …oft … die Tendenz zum Gegenständlichem.
        Mich fasziniert eigentlich immer das rein Ungegenständliche, etwa bei Soulages.

        Like

Leave a comment