Wieder bei den Wöhrdwiesen nahe Lohr

Letztes Jahr im Oktober konnte ich dort diese Prachtlibelle fotografieren:

Eine Mosaikjungfer.

Heute also fuhr ich zu diesen Wiesen, in der Hoffnung, wieder so einen Fang zu machen.

Die Ergebnisse waren nicht übergut, aber ich bin zufrieden.

Azurjungfern bei ihrer Lieblingstätigkeit.

Der Plattbauch! Nie setzte er sich, ständig raste er über die Teiche.

Alles Zufall!

Segellibelle

Segellibelle trifft Plattbauch.

Etwa 60 Minuten harrte ich dort aus, dann versprach ich ein Wiedersehen und trottete zum 1 km entfernten Parkplatz zurück.

Ich habe auch den Eindruck, daß Fliegen für Libellen fast keine Energie kostet, das Hinsetzen dient kaum der Ruhe, sondern vielleicht einzig der Pflege. Who knows.

20 thoughts on “Wieder bei den Wöhrdwiesen nahe Lohr

  1. Tolle Fotos, besonders das erste, aber auch die anderen sind klasse. Ich sehe die Plattbäuche manchmal, wie sie sich am Ufer niederlassen. Nur leider heben sie sich dann meist ganz schlecht vom Untergrund ab 😉

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  2. Respekt vor so viel Geduld. Und die hat sich wohl ausgezahlt, da sind ein paar echt schöne Bilder rausgekommen. Ich hatte neulich versucht, Bienen im Lavendel zu fotografieren. Die sind auch so wuselig, da hab ich mich wieder aufs reine Beobachten verlegt.

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    1. So etwas geht nur mit Sportfunktion, also 1/1000 sec. Ich ziele dann immer auf den Kopf.
      Ich habe kürzlich winzige Maskenbienen im Lauchgewirr so fotografiert, das geht eigentlich gut. Wenn man eben eine gute Siegelreflex mit Makro und eben diese Sportfunktion benutzt.

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  3. Da die Imago bei den Insekten häufig nicht arg lang existiert, ganz auf Fortpflanzung ausgelegt, ist Ruhe hier eher seltener, und für den Räuber gilt das wohl noch vermehrt. Die zwar ebenfalls räuberische Alienvorlage, die Libellenlarve, läßt es da schon ruhiger angehen. Fressen und wachsen…

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