Superkleine geben den Ton an

..wie diese Haarmücke, wenn es denn eine ist. Man bemerkt sie eigentlich nur durch das eventuelle Glänzen ihrer Flügelchen. So klein ist sie.
Auch diese Dungfliege ist ziemlich klein, aber sehr nieeedlich.
Diese Staublaus ist nur durch ihr Flügelkleid zu bemerken. Wenn sie sich nicht bewegt, kann man sie nicht wahrnehmen.
Hier flieht sie gerade gaaanz langsam hinter das Blatt. Ihre Sensoren hatten mich bemerkt.

Alles Aufnahmen vom 15. und 16. Dezember 2021

18 thoughts on “Superkleine geben den Ton an

    1. Das muss wohl im Laub sein…dass es darüber keine naturkundliche Sendung gibt?!
      Die schweren Brummer wie diese blauen Schmeissfliegen stellen einen Grossteil der Akteure auf dem Efeu, aber auch Tiere mit einem Bruchteil an Masse.

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  1. Ja sehr schön fotografiert und überschrieben: Superkleine geben den Ton an…
    Das trifft ja für viele Kritiker der alten und aktuellen Philosophie zu: Sie hat “das Super-Kleine”, das für Außenstehende kaum bemerkbare lange ignoriert:

    “Die zarten Dinge werden spät Objekt. Das ist es, was sie mit den zahlreichen Selbstverständlichkeiten gemeinsam haben, die erst zur Auffälligkeit reifen, wenn sie verloren sind, und verloren sind sie in der Regel von dem Augen-blick an, in dem sie in Vergleiche gezogen werden durch die sie ihre Gegebenheiten einbüßen:
    die Luft die wir gedankenlos atmen die von Stimmungen gesättigten Situationen, in denen wir unbewusst existieren, die offenkundigen Atmosphären in denen wir leben, we-ben und sind sie alle stellen Spätankömmlinge im themati-schen Raum dar, weil sie eine stumme Hintergrundausstat-tung im thematischen Raum bilden und bildeten.
    Bisher als diskrete Vorleistungen des Seins hingenommen, mussten sie Gegenstände der Sorge geworden sein, bevor sie zu solchen der Theorie gerieten. Sie mussten als fragil, verlierbar und zerstörbar erlebt werden, ehe sie zu bear-beitbaren Aufgabenfeldern avancierten. Der Hintergrund bricht sein Schweigen erst, wenn Prozesse im Vordergrün-digen seine Tragkraft überfordern. Wie weit musste es kommen, das Resonanzphänomene und interpsychische Verschränkungen in Beseelungsräumen zur Sprache ge-bracht werden konnte? Wieviel Verwüstung hingenommen werden, bis die konstitutiven Bedeutung von hinreichend guten Paarbeziehungen und Familienverhältnissen mit Respekt beschrieben werden konnten?

    Alles sehr Explizite wird dämonisch. Wehe dem, der Wüs-ten birgt: jetzt muss künstlich nachgebaut werden was früher als natürliche Ressource gegeben schien. Nun wird der Bedarf für Kulturwissenschaft für die Arbeit in Kultur-treibhäusern manifest. Um absolut zeitgenössisch zu sein, müssen wir voraussetzen, dass kaum noch etwas vorauszu-setzen ist. Den Selbstverständlichkeiten wurde der Garaus gemacht. Sie werden zur sozialpolitischer Dauersorge. Wo „Lebenswelt“ war muss Klimatechnik werden.” (Peter Sloterdijk)

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      1. Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher. Albert Einstein.
        Und wenn jemand sagt: Das ist doch alles ganz einfach..dann ACHTUNG: will er dich vielleicht Missionieren.

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