Aus dem Überseemuseum ins Schaumagazin

Das Überseemuseum Bremen, das direkt neben dem Hauptbahnhof liegt, bietet auch einen Übergang ins Schaumagazin.

Mir blieb nicht allzuviel Zeit an diesem Tag, dennoch wurde mir gewahr, was es da alles zu bewundern gibt.

Ich konzentrierte mich deshalb vornehmich auf die Insekten, meine Lieblinge.
Entschuldigen muß ich mich im Vorfeld, daß ich hier Präparate zeige.

Und für alle, die noch nicht genug haben 🙂

36 thoughts on “Aus dem Überseemuseum ins Schaumagazin

  1. Ich bin mit Gerda hier einer Meinung, Gerhard. Ich bewundere sie, schaue sie mir sehr gerne an, aber aufgespießt als Leichen, das mag ich nicht. Da sträubt sich alles in mir.
    Deine Bilder aus der Natur sind um so viel lebendiger als diese wundersamen toten Schmetterlinge hier,
    denen ich Abbitte leisten möchte und tue es in Gedanken tatsächlich …

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    1. Ich dachte mir schon eine solche Reaktion, liebe Myriade. 🙂
      Aber sollte ich ihre offensichtliche Schönheit verschweigen und nicht zeigen? Das fiel mir schwer.

      Ich zeigte auch mal diverse Opfer von Spinnen, da war auch ein Weissling darunter. Dieses Foto, da sträubten sich etwas meine Haare, auch weil ich die etwas verdeckte Spinne erst am PC bemerkte.

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      1. Du meinst mich, Gerhard? Tja, ich mag es so nicht, auch wenn es toll ist, sie anzusehen. Ich denke sofort an ihr gewaltsames Ende und das macht mir zu schaffen.
        Bei den Spinnen ist es ja ihre Beute, die Du mit auf dem Bild hast, da ist es nicht der Mensch, der tötet, um Anschauungsobjekte zu haben.

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  2. PS der Käfer erinnert ein bißchen an afrikanische Masken. Toll. Ich wußte gar nicht, daß es in Bremen so eine Sammlung gibt. Ins Völkerkundemuseum wollte ich schon lange mal. Nach deinen schönen Beiträgen muß ich das bald ins Auge fassen!

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    1. Ja, da gibt es einen Übergang zum Schaumagaziin, so zwischen 2. und 3. Ebene.

      Ich war schon drüben, kehrte aber zurück, dachte mir, das kann nicht stimmen.
      Bin dann später nochmals rüber. Schaute mir zuerst ein Lager mit allerlei Objekten an…und suchte dann auf der anderen Seite nach den Insekten. 🙂

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  3. Was für eine schöne Übersicht und was für tolle Exemplare! So schön und toll gezeichnet. Die Gespenstschrecke ist fantastisch, was ihre Tarnung angeht und der Bockkäfer hat eine wunderschöne Zeichnung. Wow! Dieser blaue Morpho ist mir damals auch aufgefallen, als es hier eine Schau gab. Er ist einer der wenigen, der fast ständig flattert. Den zu fotografieren schien fast unmöglich. Zudem hat er einen so faszinierenden Flug. Und der ist auf deinem Hemd gelandet? War bestimmt toll 🙂

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  4. Es ist gerade auch bei kleinen Tieren, unruhigen TIeren immer eine Kontroverse: nur die Präparate halten schön still, so dass man sie genauer anschauen kann. Natürlich ist so ein Flatterjuwel lebend noch schöner, aber ich werde es nie genauer betrachten können. Was ich in diesem Zusammenhang übrigens nicht nachvollziehen kann sind Fotografen, die mit Haarspray oder ähnlichem auf die Pirsch gehen weil die Fotoausbeute sonst sehr viel weniger spektakulär werden würde.
    Meine Himmelserscheinung jüngst, die ja gleich ein Gedicht wurde, schön, die war kurz verharrend – aber Wolkenschiebereien sind keine echten Schmetterlinge.
    Die wahre Vielfalt der bisherigen Natur erkennt man mit bloßem Auge jedenfalls am ehesten bei der Betrachtung der Insektenwelt.

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    1. Haarspray, sowas käme mir nicht in die Tüte.
      Was ich mit meinem Equipment schaffe, schaffe ich eben.
      Und: Bei bestimmten Tieren wie Bläulingen: Da muss man eben öfters anklopfen, sprich immer wieder mal hingehen. Irgendwann wird man dann belohnt mit einer tollen Gelegenheit.

      Meine Macros erlauben mir, auch mit blossem Auge mehr zu sehen. Ich kenne die Tiere, insofern kann ich die Features deutlicher wahrnehmen.

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      1. Fotoausrüstungsmäßig seh ich schon (wieder), mir fehlt da noch ne Menge.. aber auch mit dem bisherigen kann man noch viel mehr machen als die paar Bilder, die ich bisher hergezeigt habe. Das mit dem Haar- oder auch einem anderen tötenden und fixierenden Spray habe ich übrigens von einem Fotografen, der es auch nicht so toll fand, aber meinte, das sei sehr weit verbreitet! Ein schönes Foto ist so einen kleinen, ansonsten völlig nutzlosen Mord doch wert… Na, und beim Kennen und Erkennen der Tiere, der kleinen Tiere, der wirren Insektenwelt – so viele, immer noch trotz aller menschlicher Anstrengung so viele schwirren da herum! Ich bin schon froh, wenn ich die gewöhnlichsten und häufigsten erkenne bzw. die meisten einordnen kann.
        Viel größer, aber auch nicht viel klarer: vor ein paar Jahren war eine Drossel im Garten, die ich partout nicht klar einordnen konnte. Wacholderdrossel, Misteldrossel? Gemischte Kennzeichen. Ich bin an meinen BEstimmungsbüchern verzweifelt, bis ich zum Glück irgendwo las, dass es gar nciht selten ist, dass Drosseln mit so unklaren Kennzeichen vorkommen. Na danke, keien Ordnung bei Mutter Natur!

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        1. Nicht alles kann man auch bei intensiver Suche klar zuordnen.
          Ich suche neuerdings mit bing.com, das hilft mir in 50% der Fälle.
          Bei manchen Insekten gibt es ja z. Teil drei Varianten im Jahr. Es gibt auch farblich abgenutzte Exemplare. Und es gibt Hummeln, die durch Überwintern in der Erde statt eines weissen Hinterteils ein gelbes haben.
          Über die Jahre lernt man da schon einiges dazu. Auch über die Intelligenz der Tiere.

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  5. ich mag die lebendigen auch lieber betrachten, sofern du sie für uns fotografierst. Ich kann solche Schaukästen nicht leiden, habe allerdings selbst auch schon oft davor gestanden, erstaunt und bewundernd.

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              1. ja, das haben diese Wesen an sich: sie fliegen ständig herum und setzen sich selten, damit man sie in Ruhe betrachten und fotografieren kann! 🙂 aber besser, als sie mit Stecknadeln ans Kreuz genagelt zu sehen.

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  6. Solche Sammlungen können in der Zeit der Fotografie und des Reisens vermutlich keine Verlockungen für persönliche Sammelwut ähnlicher, selbstgefangener Präparate mehr auslösen, wie früher, insofern kannst du guten Gewissens sein, denke ich.
    Sie geben einem die Gelegenheit zur ruhigen Betrachtung.

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    1. Danke Sonja!
      Ja, ich hatte das voraus geschickt, um etwaige Kritiken zu begegnen.

      Es gab dort soviel anzuschauen, es war eine wahre Pracht.
      Ich hatte mal auch vom Bachler Sepp in Südtirol berichtet, der den ganze Falterbestand Tirols zeit seines Lebens gesammelt hat.

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