Gerne nehme ich wieder an Christianes ABC.etüden teil.

Meine Geschichte ist wieder kurz und knackig, in der Kürze liegt die Würze.
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Seine Aussichten waren schlecht: Schon 15 Monate litt er unter Depression.
Wer konnte ihm da noch helfen?
Er wünschte sich dringlich einen Froschkönig oder eine Froschkönigin, jemand, der ihm den Weg heraus weisen konnte!
An einem besonders trüben Tag nahm er sich abends seinen Zeichenblock , den hatte er schon lange nicht mehr benutzt, so stumpf fühlte er sich durchgängig.
Ein Portrait wie früher wollte er zeichnen, wohlwissend, daß er eigentlich nur kläglich scheitern konnte.
Doch das Portrait gelang. Fast kamen ihm Tränen, das hatte er nicht geglaubt!
Am nächsten Morgen war das Blatt wundersam gewendet. Zwar spürte er noch einen Sog, doch auch der war nach 4 Tagen verschwunden.
Er hatte sich wieder.
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Bewundernswert, wie er aus dieser schlechten Zeit wieder heraus findet. Und dank Werners Kommentar bin ich jetzt noch ein bisschen schlauer.
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Danke Dir – ich hatte wie manchmal aus meinem Leben erzählt – der Froschönig war ich selber, in der Liebe zu mir selbst.
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Er bedenke: Was er der Froschkönigin verspricht, muss er halten, sonst kommt er in Schwierigkeiten! 🙂
Schön, dass du wieder dabei bist.
Liebe Grüße
Christiane
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Immer wieder gerne 🙂
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Die Hilfe einer etwaigen Froschkönigin hat er gar nicht in Anspruch genommen, sondern sich selber mit den Haaren aus dem Sumpf gezogen 🙂
Das ist die beste Medizin 🙂
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Schön, wir wissen, warum der Froschkönig in der Geschichte ist 😉
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Der/die Froschkönig/in als Wunderheiler: sehr schön! Und übriugens selbst bei den Chinesen bekannt:
https://gutenberg.spiegel.de/buch/chinesische-marchen-6252/98
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Danke Werner!
Das ist mal ein langes Märchen – man denkt immer, diese wären wegen ihrer Kernbotschaft kurz.
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