Dieser winzige rot-schwarz-weisser Käfer hält sich auf einem Zweig mit Weidenkätzchen auf.


Er scheint teilweise durchsichtig zu sein (Thorax und Beine).
Die weissen Punkte auf schwarzem Grund erinnern an den Trauer-Rosenkäfer, der aber ein Riese im Vergleich zu diesem Zwerg ist.
Nachtrag:
Puzzle erwähnte, daß die Punkte keine Farbpigmente sein könnten.
Ich sah nochmal nach. Sie hatte recht.
Hier ein weiteres Foto zur Demonstration der Punktung:

Man sieht, daß die Punkte von Vertiefungen oder Mulden herrühren, in denen die Sonne an den abfallenden Stellen/Flanken der Minivertiefungen reflektiert wird. Da auch verschiedene Farben von den Vertiefungen “zurückgemeldet wurden”, handelt es sich um sogenannte Strukturfarben, die durch Mehrfachbrechung der im mikroskopischen Bereich mehrschichtigen Flügeln hervorgerufen wird.
Man kann also je nach Position immer wieder andere Punkte gelb, blau oder weiß sehen.
Zusätzlich möchte ich noch auf die roten Schatten der Beine hinweisen!
Nachtrag 2:
Random Randomsen hat darauf hingewiesen, daß es sich um den
Zweifarbigen Blattkäfer (Zeugophora subspinosa)
handelt.

Wunderbare Strukturfarben, professionell eingefangen. Gratulation.
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Ja, siehst Du! Ich habe doch schon einiges von Dir gelernt 🙂
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Faszinierende Bilder. Es ist definitiv wesentlich einfacher, diesen winzigen Käfer zu übersehen, als ihn auf diese Weise ins Bild zu rücken. Besonders attraktiv sind hier auch diese Lichtbrechungen. Sieht man nur die Dellen in den Flügeln, wirkt das Käferchen recht schmucklos. Es gilt also, den Käfer nicht nur ins Bild, sondern auch ins rechte Licht zu rücken. 😃 Es dürfte sich um den Zweifarbigen Blattkäfer (Zeugophora subspinosa) handeln.
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Super, danke!
Es ist in der Tat dieses Tier.
Ich nehme das noch extra in einem Update auf?!
Interessantwerise ist das Tierchen in Teilen durchsichtig, daher auch dann diese roten Schatten – die Farbe wird einfach auf den Schatten durchgereicht.
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😊
Es kann vielleicht ganz nützlich sein, den Namen noch nachzutragen. Man muss ja nicht immer um jeden Preis den Namen kennen. Aber der Name ist ja meist auch ein Schlüssel zu weiteren Informationen – und das ist nicht zu verachten.
Ja, dieser gefärbte Schatten ist bemerkenswert – das sieht man auch nicht alle Tage. Ohne ein solches Beweisfoto könnte man sich nicht ganz sicher sein, ob die Transparenz “echt” ist.
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Ja, ich sah schon im zweiten Foto durch den Thorax durch.
Merkwürdig so etwas, vielleicht ansatzweise vergleichbar mit Quallen, die man manchmal im Wasser nicht erkennt, da sie den gleichen Brechungsindex wie Wasser aufweisen.
Aber wozu und warum, darüber schweigen sich die Götter aus 🙂
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Das bleibt wohl eine (zumindest vorläufig) unbeantwortete Frage. Hat der Käfer in seiner heutigen Form einen Nutzen davon? Oder ist es sozusagen ein “evolutionäres Mitbringsel”, das zu einer Vorläufer-Lebensform dieses Käfers gehört?
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Ja, da gibt es wohl viele mögliche Antworten.
Ist das Tierchen etwa eingewandert und hat in einem anderen Lebensraum “Co-Evolution” mit dortigen Tierarten, die es hier nicht gibt, betrieben?
Oder die Schatten? Verdoppeln sie sozusagen die Beinanzahl für einen Freßfeind? Verwirren sie ihn damit?
Als Hobbybiologe kann ich eben nur spekulieren. 🙂
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Da sind zahlreiche durchaus plausible Szenarien denkbar. Aber vorerst wird der kleine Käfer sein großes Geheimnis wohl für sich behalten. 😉
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Fabelhafte Makro-Aufnahmen! Der Käfer mit seinen schillernden Farben ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Liebe Grüße aus der sonnigen Ecke Kanadas!
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Es ist gut, daß es sonnig ist!
Heute fotografierte ich gefühlt “einen Zoo” an Insekten obendrauf – unglaublich.
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unglaublich mal wieder diese Präszision, Formenvielfalt, Schönheit in einem Größenbereich, der für unsere Augen nicht zugänglich ist. Offenbar hat die Welt sich nicht an den menschlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten orientiert, als sie entstand. 😉 Woran dann aber? 🙂
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Das ist die Frage 🙂
Ich bin froh, diesem zunächst unscheinbaren Winzling etwas Schönes entlockt zu haben.
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Welch hübscher kleiner Kerl!
Lieben Gruss in dei Frühlingswelt,
Brigitte
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Danke, Brigitte!
Es frühlicht sehr 🙂
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Diese bernsteinhafte Transparenz zu zeigen ist dir so gut geglückt – ganz toll! Bei den Pünktchen glaube ich eher an eine Struktur der Flügeldecke, die sich eher zufällig mit hellem Staub gefüllt hat, als an ein tatsächlich arteigenes weisses Pünktchenmuster.
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Du hast recht :-). Ich habe noch einen Absatz drangehängt.
Beim 3. Foto schaue Dir doch bitte auch die Schatten der Beine an.
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Das Bild ergänzt wirklich gut den Faktor Licht bei der Betrachtung des Käfers. Was für ein erstaunliches Schmuckstück der Natur!
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Ja, so unscheinbar dieses winzige Käferchen zunächst wirkte, um so mehr entfaltete es seine Pracht nach der Vergrösserung.
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