Eins, zwei , drei

Wanzen sind ganz nette Kerle – zum Fotografieren.
Hier einer, der auf einem Oleanderblatt grast.wanze7

Hier zwei beim trauten tête-à-tête.wanze3

Hier drei: Ein Eindringling mischt mit (hier unten liegend).wanze4

Das Weibchen lässt sich nicht überreden.wanze5

Fazit nach langem Kampf: Alles gesprengt, jeder geht seiner Wege. 😦wanze1

 

34 thoughts on “Eins, zwei , drei

    1. Man möchte nur zu gerne wissen, wie das Männchen, das hinzukam (es wartete direkt unter dem Blatt auf seinen flinken Einsatz), mit dem Weibchen interagierte. Ob es in irgendeiner Form argumentierte? Mit seinen Fühlern etwa? Immerhin “umarmte” das Weibchen ja den Eindringling.
      Jedenfalls führte sein beständiges Insistieren zum Zerstieben der drei.

      Ich blieb noch eine Weile. Das Weibchen, das ich alleine zum Schluß fotografierte, war etwas vom Schuß, während einer der zwei Männchen noch nach ihr zu suchen schien, aber nicht lange.

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                1. Danke Dir sehr!
                  Spannend allemal.
                  Ich vergaß auch zu erwähnen, daß ich im Urlaub
                  “Orchester der Tiere” von Bernie Krause las.
                  Er sprach von Klanglandschaften, in denen geologische, von Tieren verursachte und von Menschen erstellte Tonebenen sich den Klangraum regelrecht teilen.
                  Erstere Quellen, sofern sie alleine sind, verändern sich über die Jahre nicht in einem Geotop nicht. Sie sind wie ein Daumenabdruck der jeweiligen Gegend-Blase.
                  Verarmt werden die Klangräume oft durch den Menschen. Ganze Tiergruppen fallen oft aus.
                  Krause betrachtet das Ganze als ernstes Problem. Die natürliche Diversität fehlt.
                  Nicht nur die Fauna, auch der Klangraum zeigt an, wie es um die jeweilige Gegend steht.

                  Eigentlich wollte ich das Buch rezensieren…

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                2. Sehr spannend und gut vorstellbar, dass auch diese wenigbeachteten Verflechtungen Auswirkungen haben.
                  Ja, bitte; das wäre sicher interessant, mehr zu lesen zu bekommen, über diesen Kommentar hinaus.

                  Es gibt in Bezug auf die Wale und ihr oft herdenweise in die Irre Schwimmens die sehr plausible Annahme, dass sie durch die veränderte Geräuschwelt in den Meeren in ihrer Orientierung gestört werden.

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                3. Ja, das stimmt. Da Tiere in der Regel besser und umfangreicher hören, sind sie auch gefährdeter durch für sie monströsen Lärm.

                  Was mich von der Rezension abhielt, ist ein zu hoher Anspruch an mich selbst und damit eine gewisse Arbeit.
                  Auch ist es so, daß das, was Krause – zurecht – beschreibt, auch mutlos machen kann. Diese Empfindung zu transportieren, widerstrebt mir.

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                4. Das verstehe ich. Die Sache mit dem Anspruch liesse sich noch um des Anliegens willen vielleicht “aushalten”, aber selbst wenn, ist es zeitintensiv, wenn man diesen Wunsch hat, es so gut wie möglich zu tun. Aber das zweite Argument befürworte ich auch, denn wenn man diese desillusionierende Schiene befährt, zieht es Kommentare an, die einen richtig runterziehen, und ist man sensibel für Stimmungen, grenzt ein solches Unterfangen an Selbstverletzung. Wenn es eine innere Stimme gibt, dann hat sie in so einem Fall sicher recht.
                  Immerhin: es ist ein Buchtipp, den man vielleicht anders als in einer Rezension so verpacken kann, dass die Interpretation beim Leser bleibt.

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