Unlängst war ich auf einen Tagestrip in München.
In den knapp 6 Stunden waren wir u.a. in zwei Museen.
Das Lenbachhaus ist seit jeher eine gute Adresse und so schauten wir uns dort eine der aktuellen Ausstellungen
“Mentales Gelb. Sonnenhöchststand. Die Sammlung KiCo”
an
Von den zeitgenössischen Künstlern in dieser qualitativ sehr überzeugenden Ausstellung fiel mir Tomas Saraceno auf. In einem grösseren Glaskubus fand sich ein geometrisches Gebilde, schwarze, hauchfeine Linien, die schwebende Ebenen, fast wie dreidimensionale Projektionen, bildeten.
Ich konnte mir partout nicht erklären, wie dieses doch so feinsinnig wirkende Objekt, Spären gleich, konstruiert worden war.
Erst an der Wandtafel fand ich des Rätsels Lösung: Daß es Spinnen waren, die diese Kunstwerke vollführt hatten und daß diese planmässig durch das gelegentliche Drehen des Kubus in ihrem Tun irritiert wurden, sodaß man im Ergebnis nicht an Spinnennetze erinnert wurde.
Die Netze wirkten wie Wanderungen durch den Raum des Kubus.
Ich habe den Kubus nicht fotografiert. Einen Link zu einem ähnlichen Objekt von Saraceno habe ich beigefügt:

danke für diese Vorstellung und den Link!
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