Was denn dann?

Für zwei weitere Wochen stehen Christianes neue Etüden an.
Die folgenden 3 Worte sind in einem Text von max. 300 Worten zu verwenden.
Die Wortspende ist diesmal von nellindreams.

Picknickdecke
verwegen
recherchieren.

Die Picknickdecke war eigentlich nie meins.
Zwar saß ich oft mit Freunden am Feuer, auf einem großen Grundstück, unvergessen diese Abende.
Man briet irgendetwas im Feuer oder trank sein Flaschenbier und diskutierte dies und jenes oder schwieg einfach. Eher letzteres.
Lange her und offenbar Lebeweise in einer ganz bestimmten Phase.
Es gab auch Phasen, da traf man sich alle zwei Wochen in einer Ortskneipe und diskutierte Sport, Politik oder Neuigkeiten im weiteren Umfeld der Beteiligten. Auch diese Phase endete irgendwann, ganz ohne äusseren Grund.

Irgendwann wurde ich auf Jazz aufmerksam. Und dabei auf den Kreis der dafür Brennenden. Ein buntes Volk.
Verwegen war mein erster Besuch auf einem Jazzfestival, ich war ja kaum kundig. Wie sollte es anders sein, ich verabredete mich mit einer jungen Frau dort. Jazz blieb danach für mich bestehen, die junge Frau nicht mal im Ansatz.

Dann gab es einen Freund, der mich überedet hatte, zu Vorlesungen zu gehen – Astronomie und Philosophie. Das war 2018 oder 2019, eine noch recht junge Entwicklung in meinem Leben. Spannend war das, man konnte danach einiges recherchieren, schauen, was die Dozenten so alles veröffentlicht hatten. Und dabei staunend feststellen, wieviele Sparten es in der Philosophie gibt.

Nun stehe ich da, weiss nicht wie es weitergeht, was als Nächstes kommt.😉
Ich bin ja einst mit einem Fan ausgerechnet zum Volleyball der Frauen gefahren, zig zig mal. Vielleicht kommt jetzt jemand vorbei und zieht mich zu den Imkern. Oder zum Naturschutzbund oder zur Kirche, denn denen gehen etwas die Mitglieder aus, nach all den letzten Problemen. An eine solche Ausrichtung bei mir glaube ich nicht, was denn aber dann?!


10 thoughts on “Was denn dann?

    1. Das stimmt, Werner!
      Unlängst mit meinem Großcousin über Laale gesprochen, unsere gemeinsame Urgroßmutter. Die wurde 98.
      Da wurde sehr früh aufgestanden und gearbeitet bis ganz spät. Offenbar war das gesund.

      Like

  1. Du wirst es uns bestimmt wissen lassen 🤔😉
    Aber ja, ist das nicht toll? Es gibt so vieles, was man erkunden kann, wenn man sich darauf einlassen mag. Und vielleicht fängt man Feuer – oder eben nicht. Das Leben kann so spannend sein, wenn man es zulässt. 🤔😁
    Danke dir für diese schöne, nachdenkliche Etüde!
    Mittagskaffeegrüße 😁🌞🌼🐝☕🍩👍

    Liked by 2 people

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