Das Schachbrett

…ziert den Deckel meines Insekten-Fotobuchs, das vor 2 Wochen fertig wurde.

Das ist geradezu passend,
denn neben Käfer und Fliegen verbindet man wohl Insekten auf der positiven Seite mit schönen Faltern.

Zugleich ist dieses Motiv aber auch passend, weil neben der Fotografie Schach mein zweitwichtigstes Hobby ist.
Schach spiele ich seit Jugendzeit an, vielleicht schon ab 15. Passend zur nahenden Rente zog es mich vor etwa 4 Jahren erneut zu einem Schachclub in meiner Nähe.

Nun ist diese Nähe nicht mehr gegeben 😉
In Coronazeiten trifft man sich nicht zum Schach. Aber selbst im Netz, in dem eine Spielgelegenheit für unseren Verein von einem Kollegen geschaffen wurde, trifft man sich nicht mehr.

So wird also auch dieses Hobby vielleicht von mir abfallen wie ausgediente Herbstblätter.
Nun ja, man wird sehen.

41 thoughts on “Das Schachbrett

  1. Schachbrettfalter – wunderschön!
    Und schade, dass das mit dem Schachspielen gerade nicht passt, da gibt es doch bestimmt viele Leute, mit denen Du online oder per SMS-Chat spielen kannst.
    Früher spielten mein großer Bruder und der Gartennachbar Schach nur im Kopf, per Zuruf über den Gartenzaun, verbinde mit dem Spiel Gefühle von “zu Hause” und Geborgenheit.
    Lächelnde Grüße
    Ines

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    1. Ah, wie schön! Der Gartennachbar war wohl auf der gleichen Welle – und man hatte Zeit!

      Blindschach, also ohne Brett, spielte ich auch mal als 17-Jähriger auf einer Busfahrt zu einem Jugendlager. Sogar 5 Partien waren das. Ob sich mein Spielpartner noch daran erinnert?

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      1. Kann mir gut vorstellen, dass er sich erinnert :-), das ist bestimmt toll gewesen.

        Ich hatte als Kind auch mal mit Schach angefangen, war aber nicht geduldig genug. Und der Schachlehrer war mir unsympathisch.
        Dafür tritt aber mein Neffe in seines Uropa/Opa/undPapa‘s Fussstapfen – immerhin wird die Tradition fortgeführt 🙂

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          1. nee nee, der war nicht introvertiert, der war mir irgendwie … eklig. Das hatte nichts mit intro- oder extrovertiert zu tun, warum ich ihn als irgendwie sehr unangenehm empfand. Als Kind hatte ich nur so ein “Gefühl”, weiß nicht, ob irgendetwas vorgefallen ist, was das irgendwie ausgelöst hat.

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  2. Was die Insekten angeht, bin ich der “nervöse Mensch auf einer Wiese” aus Morgensterns “Galgenliedern”. Auf Fotos aber betrachte ich sie gern und lese mit großem Interesse alles, was es über Insekten zu wissen gibt. Meine Schachfiguren habe ich meiner Tochter geschenkt, freue mich aber jedes Mal, wenn ich dem Spiel in der Literatur begegne. – Altes Laub fällt auch nur ab, weil der Baum das Grün “verinnerlicht” hat.

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    1. Das mit dem Speichern des Clorophylls kenne ich, alle wertvollen Stoffe “zurück zu Mama”.

      Gerade eben habe ich wieder ein kleines Turnierchen virtuell spielen dürfen, zwar nur zu viert, aber es war schön. Man kennt ja das jeweilige Gegenüber.

      Morgenstern kenne ich bisher nur aus Gedichtbeiträgen von Christiane, die ja auch die Etüden unter sich hat. Die Galgenlieder werde ich mal aufsuchen, klingt gut.

      Ich bin zu Insekten gekommen wie die Mutter zum Kind: Da war das Macro als Geburtstagsgeschenk, das Futter brauchte. Und was gibt es Schöneres, als LEBEN zu beobachten und festzustellen, dass das meiste davon schön ist.

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      1. Schach hat mein Großvater mir beigebracht (und mich NIE gewinnen lassen – höchstens vor einem unklugen Zug gewarnt). Später habe ich eine Schachpartnerin gefunden, mit der ich gern spielte, weil wir beide etwa gleich gut/schlecht spielten. Leider lebt sie schon lange nicht mehr. In meiner letzten Schach-Phase habe ich dann nur noch für mich allein Meisterpartien aus Büchern nachgespielt. Seit ich in Rente bin, hab’ ich einfach keine Zeit mehr. 🙂
        Galgenlieder: https://www.textlog.de/17403.html

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        1. Was es alles für Geschichten ums Schach gibt!
          Ich habe gegen meine Nichte telefonisch gespielt, das wollte sie. Ich habe sie auch mal gewinnen lassen. Gegenüber meiner Schwägerin meinte sie dann mal: “Der Gerhard kann kein Schach spielen!” 😉

          Damke für den Verweis auf die Galgenlieder, das weiss ich zu schätzen.

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          1. Ich glaube auch, beim Gewinnen-Lassen gibt es am Ende immer zwei Verlierer. – Die Galgenlieber hat Gert Fröbe 1973 (Morgenstern am Abend) ganz wunderbar vorgetragen. Bei YouTube haben sie die Aufzeichnung leider gesperrt.

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  3. Nur nicht so schnell aufgeben, lieber Gerhard!. Jahre lange hatte ich keine Gelegenheit, Schach zu spielen und hatte schon aufgegeben. Dann sahen meine Frau und ich beI Netflix Queen’s Gambit, nun spielen wir fast jeden Abend Schach. Unwahrscheinlich, aber wahr.

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  4. Also Gerhard, so war es bei mir auch.
    Kurz vor der “besonderen” Zeit habe ich etliches unternommen außer Haus.
    Was ja bei mir sonst nicht so der Fall ist, weil ich sehr gerne daheim bin.
    Sogar bei drei Faschingsveranstaltungen habe ich mit meiner Tochter besucht.
    Sozusagen auch “auf Tochters Geheiß” hin.
    Was mich auch sehr freut ist,
    dass wir am 5.1.20 im Salzkammergut waren bei den Glöcklern.
    Beinahe die gesamte Familie war zusammen.
    Die Glöckler mit ihren Lichterkappen sind sozusagen der Abschluss der Weihnachtszeit.
    Fällt natürlich 2o21 aus. Die Glöcklerläufe wurden abgesagt.

    Gute Abendgrüße mit Segen!
    M.M.

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    1. Dein Wort in Gottes Ohr, liebe Myriade.

      Es ist merkwürdig für mich, daß ich Ende Februar “auf Geheiß meiner Frau” viel mehr im Aussen tat als sonst: Besuch eines Fotoclubs, zweier politischer Veranstaltungen, Kinofestival, Jazzabend im “Wunschlos glücklich” in Würzburg, jeden 2ten Abend war ich weg. Und justament, nach diesem “Outing” begann ja mitte März schon das, was wir jetzt kennen.

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