Times are changing

Z6web

Seit ein paar Tagen bin ich in Rente.
Was ich nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben vor 2 Jahren nach und nach erfuhr, ist, daß  dadurch viele Kontakte wegbrechen. Fast alle!

Die Kontakte, die man jetzt hat, muß man sich aktiv suchen, sie sind nicht einfach da!

So bin ich erpicht, an unserem Zeichnen alle 3 Wochen teilzunehmen. Das tut mir gut. Ich kenne dort viele Gesichter und auch neue Menschen tauchen dort immer wieder auf.

Dies oben ist eine 8-10 Minuten-Zeichnung.
Ganze neun Zeichnungen haben wir an diesem Abend gemacht.
Alle sind gut geworden.

Heute geht es zu einer Nachbetrachtung unseres Jazzfestivals in Würzburg vor 2 Wochen. Ausreden gibt es nicht, dort werde ich viele Freunde treffen.

34 thoughts on “Times are changing

  1. Zu einigen meiner ehemaligen Kollegen habe ich auch heute, nach meinem Umzug nach Amerika, immer noch Kontakt. Andere Kontakte sind natuerlich auf der Strecke geblieben. Und durch das Bloggen habe ich eine Menge neuer Kontakte – per Blog und auch persoenlich – neu bekommen.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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  2. Glückwunsch auch von mir! Ich war mir nicht sicher, ob du nicht schon in Rente bist. Die Zeichengruppe ist doch schon ein guter Anfang! Kontakte nach draußen, anderes sehen und hören. Das wird schon. Klar, im Kollegenkreis ist das einfacher, aber wie die anderen hier schon anmerken, du hast so viele Interessen, du wirst was finden. Und vielleicht tatsächlich einfach mal einen Kurs besuchen 🙂

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    1. Bin schon seit 2 Jahren zuhause, beziehe jetzt aber Rente.
      Da ich schon eine Weile zuhause bin, weiß ich, daß Kontakte JETZT nur noch aktiv zu bekommen sind. Da mangelt es etwas.

      Gestern war ich bei Litera-Jam, eine Veranstaltung aus Jazz und Vorlesen aus Jazzbüchern. War klasse!!
      Ich muß mir einfach solche Termine rausschreiben.

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      1. Hört sich toll an! Ich kenne das. Ich übersehe oft interessante Veranstaltungen, weil ich nicht so die langfristige Planerin bin. Aber du kannst dir das jetzt ja zur Gewohnheit machen, die verschiedenen Veranstaltungskalender zu sichten.

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  3. Manchmal muß sich wohl erst eine Tür ( vielleicht auch 2 oder 3 zugleich) schließen, damit wir aufwachenund bemerken, daß es außer der bisherigen eingeschlagene Richtung noch andere Richtungen gibt… Also :Nicht nach offenen Türen Ausschau halten, sondern sich umwenden und die
    anderen Wege bemerken, für die man gar kein Auge gehabt hatte ….👀👂👃☝💛💕👣💃🌳⛅🍁🍃

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  4. Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Lebensabschnitt. Das ich endgültig zu Hause bin, Gerhard, ist nun auch 2 Jahre her. Ich musste aber dazu erst im Kalender nachschauen, da es bei mir auch etwas fließend war und ich seitdem jedes Zeitgefühl für die Jahre verloren habe. Trotz allem kann es mich trotz einer Mini-Mini-Rente immer wieder erfreuen, wenn etwas Kohle für`s “Nichts-mehr-Tun” auf meinem Konto landet. Wenn man allerdings Arbeit nicht unbedingt als Arbeit empfunden hat, und das, was man gemacht hat gerne gemacht hat, dann ist Rente eine bedeutende neue Lebenssituation. Es entstand bei mir eine Leerstelle, die ich bis heute nicht mit dem Enthusiasmus neu ausfüllen konnte, wie ich sie früher mit meiner beruflichen Tätigkeit empfunden habe.

    Das mag bei einem Großteil der Rentner unverständliches Augenrollen hervorrufen, Aber so ist es nun mal. bei mir.

    Ich wünsche dir, lieber Gerhard, eine gute neue Zeit. Und es kann sein wie es will, “arbeiten gehen” möchte ich nicht mehr. Höchstens, für viel, viel, viel Geld. Und das aber auch nur in begrenzter, ja,- sehr begrenzter, Zeitform.

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    1. Ich kenne ja in etwa Deine einrtmalige berufl. Situation.
      Enrthusiasmus kannte ich ja im Gegensatz zu Dir zuletzt nicht mehr im Beruf.

      Was mir wichtig ist, jetzt, sind gute Kontakte. Interessen, die mich begeistern, habe ich zur Genüge, das reicht aber nicht, wenn man kaum mehr Kontakte hat.

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  5. Ich kann dich sehr gut verstehen, auch, was die Kontakte betrifft. Mittlerweile bin ich seit 3 Jahren zu Hause und 1 Jahr davon in Rente. Die Kontakte rund um die Schule sind bis auf ganz wenige Ausnahmen sehr sporadisch und das hat mir erst sehr zu schaffen gemacht, aber es waren Kontakte und keine Freundschaften.
    Und auch so manche Freundschaft hat ihr Verfallsdatum erreicht.

    Ich engagiere mich nun ehrenamtlich und habe dadurch neue Kontakte geknüpft und dadurch entwickeln sich sogar einige Freundschaften.
    Das Aufeinanderhocken kann man dadurch ein wenig aufbrechen, wenn beide ihren Kreis behalten oder auch neue Wege suchen. Wir sind im Herbst unseres Lebens angekommen und ich orientiere mich zunehmend an Gedanken wie: was tut mir gut?
    Es dauert seine Zeit, aber du weißt ja: wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere …

    Viel Geduld und auch Erfolg bei deinen Unternehmungen.

    Lieben Gruß
    Anna-Lena

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    1. Danke Anna-lena!

      Ich hatte das auch geschrieben, weil ich binnen einer Woche gleich drei Kontaktgruppen von ein paar Jahren zurück zufällig traf. Das war fast wie ein Schock. Das lebendige Miteinander ist kaum mehr Teil der Realität.
      Dein Ehrenamt: Das bewundere ich sehr!

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      1. Ein lebendiges Miteinander geht auch nur im Austausch und realen Kontakt. Wie viele versuchen, ihre Freundes- und Bekanntschaften über whats app u.ä. zu pflegen, ein Unterfangen mit absoluter Sinnlosigkeit. Ich habe da auch einige Kontakte gelöscht. Whats app ist schon eine gute Sache, wenn man auch bewusst damit umgeht.

        Liebe Grüße!

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  6. Glückwunsch zur Rente, ich habe ja gedacht, dass du sie schon längst hast, aber nun … die Zeichnung ist klasse und ich denke, dass du deine neuen Kontakte hegen und pflegen wirst, hoffe, dass dies umgekehrt auch so sein wird.
    Herzlichst, Ulli

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      1. Talents are important, but human contacts are more important. You are right about that. Living so far out from the major centres, I do not have many contacts. But a large and caring family is a good substitute. Best wishes again for your retirement years, Gerhard!

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    1. Danke Gerda.
      Die alten Bekanntschaften sind ja nicht mehr erreichbar, stimmig auf die eine oder andere Weise waren sie ja. Ich meine, die Leute im Büro, in der Kantine, um die Firma. In der Stadt meiner damaligen Arbeitsstelle.
      Jetzt muß man sich explizit bemühen.
      Sonst hockt man nur noch aufeinander, wenn Du weißt, was ich meine 🙂

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