111 Worte – Leer sein

Angeregt durch Anna-Lena

 

Für mich bedeutet Glück oft, leer im Kopf zu sein. Ganz beim Tun zu sein,  keine lästigen, immer wiederkehrenden Gedanken. Schwerelos, unschuldig, arglos, ohne Sorge.
Solches stellt sich manchmal ein, wenn ich meinen Trott aktuell verlassen muß und mich dem hingebe, was zu tun ist. Ich finde mich dann oft physisch an einem Ort wieder, an den ich gerade gestellt wurde. Ich spüre dann: Nichts von meinen Routinen ist wichtig. Nichts muß sein. Ich lebe und atme. Wie sagte einst ein Lehrer: „Euer Atem, das ist alles, was ihr habt.“
Wie wahr! Für Phasen quasi vegetativ sein, tut gut. Es spült uns durch, macht uns frei. Freiheit brauchen wir alle, auch im Kopf.

10 thoughts on “111 Worte – Leer sein

  1. Für mich bedeutet diese Art von konstruktiver Leere “Flow”! Ganz fokussiert auf den Moment egal was ich tue. Ein wunderschönes Gefühl, was mir viel Energie gibt!

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  2. Ein Statement, dem ich mich gern anschließe.
    Leer im Kopf zu sein heißt für mich eine Konzentration auf das Wesentliche, Erfüllende und ganz bei mir selbst zu sein.
    Schön hast du das formuliert.

    Liebe Grüße in deinen Tag,
    Anna-Lena

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